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  3. Nvidia GeForce GTX 1080M: Specs der neuen Notebook-GPU wohl durchgesickert

Spekulationen um die mobilen Ableger von Nvidias aktuellen High-End-GPUs mit Pascal-Architektur könnten bald beendet sein. Wie Videocardz berichtet, sind die technischen Daten der GeForce GTX 1080M durchgesickert.Bildquelle: Nvidia
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Mobiler Pascal-Ableger: Angesichts mehrerer konkreter Hinweise scheint die Vorstellung der GeForce GTX 1080M nun unmittelbar bevorzustehen.

Nach Nvidias Markteinführung der extrem leistungsfähigen Desktop-Grafikkarten GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 wartet die IT-Branche gespannt auf deren mobile Ableger, die kommende Gaming-Notebooks zu wahren Grafikmonstern verwandeln könnten. Dank der besonders energieeffizienten Pascal-GPU-Architektur darf von Leistungswerten geträumt werden, die sehr nahe bei denen der Desktop-Lösungen liegen. Eine brandneuer Artikel von Videocardz deutet nun an, dass die bisherigen Spekulationen rund um Nvidias kommendes Mobil-GPU-Portfolio bald beendet sein sollten. Wie die Publikation informiert, hat die chinesische Webseite Chiphell technische Daten und ein Benchmark-Ergebnis der vermutlich Nvidia GeForce GTX 1080M genannten, neuen High-End-Grafiklösung für Notebook veröffentlicht.

Vorne weg: Da sich die Informationen aus China zum aktuellen Zeitpunkt nicht verifizieren lassen, sollten sie bis auf Weiteres mit der nötigen Prise Skepsis bewertet werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass Nvidia noch nicht endgültig entschieden hat, mit welchen Taktraten die finale Fassung der GeForce GTX 1080M laufen wird. Wie dem auch sei, nun aber zu den von Videocardz ausgegrabenen Einzelheiten. Die neue Pascal-GPU für besonders leistungsfähige Gaming-Notebooks soll 2048 CUDA-Kerne, 128 Texture Mapping Einheiten (TU) und 64 Render Output Einheiten (ROP) bieten. Darüber hinaus soll der Basistakt der GPU bei 1442 Megahertz und der maximale Boost-Takt bei 1645 Megahertz liegen. Zu den Speichertaktraten wurden keine Angaben gemacht, diese dürften sich aber nahe der 2000 Megahertz Marke bewegen.

Sofern diese durchgesickerten technischen Details korrekt sind, wären sich die GeForce GTX 1080M und die von Nvidia spät im vergangenen Jahr eingeführte GeForce GTX 980 für Notebooks sehr ähnlich sein. Die zweitgenannte Grafiklösung nutzt aber selbstverständlich eine GPU auf Basis der älteren Maxwell-Architektur, die zudem mit niedrigeren Taktraten arbeitet. Entsprechend fällt das ebenfalls von Chiphell verratene 3D Mark Ergebnis aus. Während der GPU-Score der GTX 980 (für Notebooks)im FireStrike Test bei 13125 Punkten liegt, soll die GeForce GTX 1080M hierbei ein Ergebnis von 16893 Punkten erzielen. Die in den allermeisten aktuellen Gaming-Notebooks verbaute GeForce GTX 980M kommt in dem FireStrike Test übrigens auf 9500 Punkte.

Mit Blick auf all diese Informationen bleibt eigentlich nur noch die Frage wann Nividia gedenkt, die GeForce GTX 1080M offiziell vorzustellen. Wenn wir uns aber an den zuletzt aufgetauchten Angaben eines schwedischen Notebook-Herstellers orientieren, über den bereits ein Gerät mit der Grafikeinheit vorbestellt werden kann, dann dürfte es schon sehr bald soweit sein. Wir rechnen damit, dass die kalifornische Chipschmiede die mobile Pascal-Variante im Laufe des Juli enthüllen wird.

Quelle: Videocardz, Chiphell

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