1. Startseite
  2. News
  3. Nvidia: Geforce GT 700M Notebook-Grafikkarten vorgestellt

Alle Nvidia Grafikchips der Geforce GT 700M Familie werden im 28 nm Verfahren gefertigt, nur die zwei Einsteigerkarten Geforce710M und GT 720M setzen auf die Fermi Architektur mit 96 Shadereinheiten und über 64 Bit angebundenen DDR3 Speicher. Die Taktraten legen bei 400/800 MHz für den Grafikchip und bis zu 900 MHz für den Speicher (710M) sowie 469/938 MHz (Chip) und bis zu 1000 MHz (GT 720M). Damit soll die Geforce GT 720M Karte schon als Einsteigerkarte die zweieinhalbfache Grafikleistung der Intel HD Graphics 4000 bieten. Der Rest der Karten von Geforce GT 730M bis GT 750M basiert auf der aktuellen Kepler Architektur. Dadurch arbeiten die Karten Nvidia Geforce GT 730, GT 735M, GT 740M, GT 745M und GT 750M alle mit 384 Shader Einheiten. Bis zur GT 735M gibt es ein 64 Bit Speicherinterface für DDR3 Speicher mit bis zu 1000 MHz, darüber kommt GDDR5 oder DDR3 Speicher mit bis zu 2.500 MHz und 128 Bit Anbindung zum Einsatz.

Automatische Leistungsoptimierung
Nvidia spricht von der "bisher einfachsten Geforce Familie". Die Grafikchips registrieren das Potential der Kühlung im Notebook und schalten bei "thermischem Spielraum" mittels Nvidia GPU Boost 2.0 automatisch einen Gang höher. Die Standardtaktraten liegen bei 719 MHz für die Geforce GT 730M, 889 MHz für die GT 735M, 980 Mhz für die GT 740M, 837 MHz für die GT 745M und 967 MHz für die GT 750M. Der GPU Boost 2.0 erhöht den Chiptakt jeweils um bis zu 15 Prozent. Alle Geforce 700M Grafikchips unterstützen Nvidia GPU Boost 2.0. Falls kein Bedarf für die Leistungsfähigkeit der Nvidia Geforce 700M Grafikchips besteht, nutzt das Notebook dank Nvidia Optimus Technologie automatisch die sparsame Prozessorgrafik.

Geforce Experience

Die Geforce Experience Software ist "der leichteste Weg, die Ingame-Einstellungen zu optimieren. Bisher gab es 1,5 Millionen Downloads der Betaversion. Mit dieser Software und aktuellen Nvidia Treibern können nicht nur die Treiber auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Eine Datenbank mit allen möglichen Hardwarekonfigurationen erlaubt die automatische Konfiguration aktueller Games auf die bestmögliche Grafik. Die Software weiß, welches Spiel mit welchen Grafikdetails auf bestimmten Komponenten flüssig läuft und übernimmt den langwierigen Prozess, die optimalen Settings zu finden.

Die ersten Notebooks mit Geforce 700M Grafikchips kommen in Kürze in den Handel. Wir rechnen damit, dass zur Vorstellung von Intels kommender Chipgeneration Haswell viele weitere Modelle erscheinen. Nvidia verspricht dreimal mehr Ultrabooks mit Geforce 700M Grafikkarten und mehr als 30 neue Notebooks, die zusätzlich noch Touchdisplays verbauen.

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.