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  3. Nvidia: Geforce 600M GPU-Familie offiziell vorgestellt und verfügbar

Das aktuelle Portfolio besteht aus insgesamt zehn Chips. Die Geforce GT610M ist dabei für das Einstiegssegment gedacht. Die Nvidia Geforce GT 620M, GT 630M, GT 635M, GT 640M LE, GT 640M sowie die GT 650M machen das Performance-Segment aus und für das sogenannte

„Enthusiast-Segment“ mit den leistungsstärksten Chips und der GTX-Kennzeichnung sind die Geforce GTX 660M, die GTX 670M und die GTX 675M vorgesehen. Das Produktionsverfahren in 28 Nanometer Strukturbreite und die neue Kepler Architektur finden sich nur in der Geforce GT 640M, GT 650M und GTX 660M wieder. Aus Kostengründen werden in Einsteiger-Notebooks und Allround-Notebooks die Mainstream-Chips mit Fermi-Architektur und 40nm Verfahren verbaut. Die Optimierung der Fermi-Chips für den High-End Bereich soll gleichermaßen Leistungssteigerungen mit sich bringen.

Eine Beschränkung der Anwendung von Kepler-Architektur auf die Mitte des Portfolios erklärt sich aus dem Fokus von Nvidia auf Effizienz. Die 28nm Chips sollen eine hohe Leistung pro Watt erzielen können, um in Ultrabooks und anderen besonders schlanken Notebooks verbaut zu werden. Laut Nvidia sei der Abbau von Kompromissen in Bezug auf die Grafikleistung der Chips die wirkliche Innovation. Die Geforce 600M Serie sei das „Ultra“ im Begriff Ultrabook. Ein Beispiel für die beeindruckende Grafikleistung liefert das bereits von uns getestete 15-Zoll Ultrabook Acer Aspire Timeline Ultra M3. Nvidia selber klassifiziert die Steigerung der Kepler Chips in Bezug auf die Effizienz in Leistung pro Watt um das Doppelte gegenüber der Geforce 500M Familie.

Nvidias 600M GPU-Familie setzt sich aus folgenden Chips zusammen. Für die Spezifikationen sind die vom Hersteller jeweils vorgesehenen Höchstwerte wiedergegeben:

Mainstream
GeForce 610M, 40nm Fermi, 48 Cores, 672 – 900 MHz

Performance
• GeForce GT 620M, 28nm Fermi, 96 Cores, 625 MHz, 1GB GDDR3, 128 bit
GeForce GT 630M, 28nm / 40nm Fermi, 96 Cores, 800 Mhz, 2GB GDDR3, 128bit
GeForce GT 635M, 40nm Fermi, 144 Cores, 675 MHz, 2GB GDDR3, 192bit
• GeForce GT 640M LE, 28nm Kepler / 40nm Fermi, 96 Cores, 500 / 762 MHz, 2GB GDDR3/5 128bit
GeForce GT 640M, 28nm Kepler, 384 cores, 625 MHz, 2GB GDDR3, 128bit
• GeForce GT 650M, 28nm Kepler, 384 cores, 800 MHz, 2GB GDDR3/5, 128bit

Enthusiast
• GeForce GTX 660M, 28nm Kepler, 384 cores, 835 MHz, 2GB GDDR5, 2000 MHz, 128bit
• GeForce GTX 670M, 40nm Fermi, 336 Cores, 598 MHz, 3GB GDDR5, 1500 MHz, 192bit
• GeForce GTX 675M, 40nm Fermi, 384 Cores, 620 MHz, 2GB GDDR5, 1500 MHz, 256bit

Alle genannten Chips unterstützen DirectX 11, Nvidia PhysX, CUDA, Nvidia Optimus und ab der Geforce GT 630M aufwärts auch Nvidia 3D Vision und 3DTV Play. Die ersten Sandy Bridge Notebooks mit 600M Grafikchips werden schon ausgeliefert, Nvidia erwartet die Konfiguration eines Chips der Familie im Großteil der kommenden Intel Ivy Bridge Notebooks.

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