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  3. Notebook einrichten Teil 3: Praktische Multimedia Tools

Sound und Video
Der Windows Media Player ist für Multimedia-Anforderungen das Bordmittel des Microsoft Betriebssystems. Allerdings ist er recht speicherhungrig und unterstützt längst nicht alle Dateiformate. Einfacher haben Sie es da mit dem vergleichsweise schlanken VLC media player. Der spielt DVDs genauso problemlos ab, wie alle gängigen Sound- und Videoformate. Exotische Dateiendungen lassen sich mit dem Programm auch schnell in ein gängigeres Format konvertieren. Ein weiterer Standard für Multimedia-Anwendungen ist der Player WinAmp. Das Programm benötigt wenig Speicher, spielt aber dennoch alle aktuellen Video- und Soundformate ab. Außerdem erhalten Sie per Mausklick Zugriff auf mehrere 1.000 weltweit verteilte Internet-Radiostationen. Praktisch: Durch die Erweiterung WinAmp Remote müssen sich gespielte Musikdateien nicht einmal auf der Festplatte Ihres Notebooks befinden. Die Software erlaubt den durch ein Passwort geschützten Zugriff auf die Musiksammlung, die beispielsweise auf Ihrem heimischen PC abgelegt sein kann. Dazu müssen nur beide Rechner mit dem Internet verbunden sein. Auch iTunes hat sich zum Standard-Tool für die Multimedia-Verwaltung entwickelt. Auf einer Oberfläche können Sie hier eigene Dateien, wie Musiktitel, Bilder oder Filme einbinden oder Ihre Downloads aus dem iTunes-Store verwalten. Eine übersichtliche Verwaltung für die Musiksammlung bietet auch das Programm MediaMonkey, mit dem Sie Ihre Musiksammlung auch gleich auf gängige MP3-Player oder geeignete Mobiltelefone übertragen können.

Bilder schnell bearbeitet
Für das Anschauen und die Bearbeitung von Bildern stellt Ihnen Microsoft mit Windows das Programm Paint zur Verfügung, ein Tool, das bestenfalls rudimentäre Funktionen der Bildbearbeitung bietet. Viel leistungsfähiger ist das Grafikprogramm IrfanView. Bei über 60 unterstützten Grafikformaten können Sie davon ausgehen, dass sich auch exotische Dateiendungen laden lassen. Ganz nebenbei unterstützt IrfanView auch noch die Wiedergabe von Musik- und Videoformaten, wie MP3, WAV, OGG, MPG und AVI. Hinzu kommt ein umfangreicher Werkzeugkasten für alle wichtigen Bildbearbeitungsfunktionen. Bilder lassen sich zudem direkt aus dem Programm heraus mailen oder als Diashow präsentieren bzw. auf CD/DVD brennen.

Bildbearbeitung aus dem Internet
Dass eine Bildbearbeitung nicht unbedingt auf der Festplatte installiert sein muss, zeigt Adobe mit dem Angebot http://www.photoshop.com/express. Das Programm wird über den Browser gestartet und ermöglicht es Ihnen über den Browser, digitale Bilder mit umfangreichen Bearbeitungsfunktionen zu verändern. Dateien lassen sich anschließend im Netz speichern und von jedem Rechner mit Internetzugang betrachten oder weiterbearbeiten.

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