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  3. Notebook Akku: Einfache Tricks für eine längere Laufzeit

Der wesentliche Vorteil von Notebooks gegenüber Desktop-Rechnern ist die Mobilität. Die Geräte lassen sich bequem in einer Tasche verstauen und sind so nicht nur am heimischen Schreibtisch, sondern beispielsweise auch in der Bahn oder im Flieger einsatzbereit. Das mobile Vergnügen endet allerdings, wenn der Akku des Notebooks leer ist. In den meisten Notebooks arbeiten Lithium-Ionen- oder Lithium Polymer Akkus, deren Kapazität enge Grenzen gesetzt sind. Mit den richtigen Einstellungen können Sie die Betriebszeit des Stromspeichers allerdings problemlos verlängern. Überlegungen bei der Hardware-Anschaffung, Einstellungen in den Energiesparoptionen des Betriebssystems und am Notebook selbst können den Akku schonen, ohne dass der Bedienkomfort des Systems leidet.

Strom sparen bei Hardware
Einer der größten Stromfresser im Notebook ist der Bildschirm. Schon bei der Anschaffung eines mobilen Rechners sollten Sie daher auf das richtige Verhältnis zwischen Bildschirmdiagonale und Betriebszeit achten. Als besonders stromsparend erweisen sich Displays mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung. Auch bei der Auswahl der Grafikkarte können Sie unter Umständen Akkuleistung einsparen. Viele Notebooks mit einer besonders hochwertigen Grafiklösung setzen parallel auf einen Onboard-Grafikchip. Ihr Vorteil: Wenn Sie die volle Leistung der Grafikkarte nicht benötigen, schalten Sie einfach von der energiehungrigen Grafikkarte auf die akkuschonende Onboard-Lösung um. Schließlich benötigen Office-Anwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation weit weniger Leistung als ein ultrarealistisches 3D-Spiel oder ein gestochen scharfes HD-Video. Nvidia bezeichnet diese Technik als Hybrid SLI. Bei ATI spricht man von Hybrid-Crossfire.

Strom sparen mit Windows
Gerade dann, wenn Sie Ihr Notebook häufig mobil einsetzen, sollten sie die Möglichkeiten von Windows nutzen, um Energie einzusparen. So kann dann auch ein vergleichsweise leistungsstark ausgestatteter Rechner einen kompletten Arbeitstag in einem Konferenzzimmer oder eine lange Flugreise in die USA mit einer Akkuladung überstehen. Windows bietet spezielle Energieeinstellungen, die Sie über dies Systemsteuerung erreichen. Hier legen Sie fest, nach welchem Zeitintervall energiehungrige Komponenten abgeschaltet werden sollen, wenn Sie nicht benötigt werden und nach wie viel Zeit der Inaktivität der Rechner in den stromsparenden Ruhezustand versetzt werden soll. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Akku-Ressourcen des Notebooks auch durch Programme, die im Hintergrund laufen, belastet werden. Auf den meisten mobilen Rechnern werden direkt beim Systemstart eine ganze Reihe solcher Anwendungen automatisch aktiviert. Schalten Sie nicht benötigte Programme, die meist durch ein Symbol in der Startleiste neben der Systemuhr angezeigt werden, einfach ab. Tipp: Wenn Sie Anwendungen dauerhaft aus dem Autostart von Windows entfernen wollen, drücken Sie die Tastenkombination „Windows-Taste“ + „r“. Im folgenden Fenster geben Sie den Befehl „msconfig“ ein. Unter dem Register „Systemstart“ können Sie jetzt Anwendungen, die zukünftig nicht mehr mit Windows gestartet werden sollen, deaktivieren.

Strom sparen mit Einstellungen
Wenn Sie Ihr Notebook unterwegs starten, sollten Sie darauf achten, dass bestimmte Einstellungen vorgenommen werden, um eine maximale Betriebszeit ohne Netzstecker zu erreichen. Wesentlich ist dabei die Beleuchtung des Displays. Als Faustregel gilt: Je heller das Display, desto kürzer die Akkulaufzeit. Nahezu jedes Notebook bietet Ihnen daher die Möglichkeit, die Helligkeit des Displays stufenlos herunterzuregeln, um die Akkulaufzeit zu optimieren. Für gewöhnlich geschieht das über das gleichzeitige Drücken einer speziellen Funktionstaste und einer Zifferntaste, die mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet ist. Eine weitere Möglichkeit, den Energiehunger des mobilen Rechners zu senken sind die Funk-Techniken. Schalten Sie in einem Flugzeug beispielsweise sofort nach dem Booten des Systems das drahtlose Netzwerk (WLAN) ab. Dasselbe gilt – soweit in Ihrem Rechner vorhanden - für das Bluetooth-Modul. Beide Funk-Techniken verbrauchen Energie und sollten nur dann zugeschaltet werden, wenn Sie unbedingt benötigt werden. Viele ältere Notebooks verfügen auch noch über eine Infrarot-Schnittstelle. Um die Akkuleistung zu schonen gilt auch hier: Abschalten, wenn Sie nicht gebraucht wird. Je nach Notebook-Modell stehen Ihnen zum Deaktivieren von WLAN und/oder Bluetooth separate Tasten oder ein Software-Programm zur Verfügung.

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