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  3. Nokia: Smartphone-Rückkehr ohne Lumia für 2016 geplant

Nokia Lumia SmartphoneBildquelle: notebookinfo.de | st
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Nokia: Das Lumia 830 war eines der letzten Smartphones, das Nokia vor Abschluss der Microsoft-Übernahme auf den Markt brachte.

Nokias Pläne für einen Wiedereinstieg ins Smartphone-Geschäft werden konkreter. In einem Interview mit dem deutschen Manager Magazin hat sich der CEO (Chief Executive Officer) des finnischen Mobilfunkpioniers, Rajeev Suri, zu dem Thema geäußert. Demnach könnte es bereits 2016 abermals ein von Nokia in Finnland entwickeltes Smartphone geben.

Als Microsoft im April letzten Jahres den Abschluss der Übernahme von Nokias Hardware- und Services-Sparte vermeldete, nahmen die meisten Branchenbeobachter zunächst an, dies würde mittelfristig auch das Ende der Marke Nokia auf dem Endverbrauchermarkt bedeuten. Wie sich aber bereits im Laufe der Folgemonate herauskristallisierte, war diese Annahme nicht richtig. Gemäß den Vertragsklauseln, die mit Microsoft ausgehandelt wurden, darf Nokia den eigenen Namen nur bis 2016 nicht für ein selbstentwickeltes Smartphone nutzen. Für normale Handys gilt diese Auflage allerdings bis ins Jahr 2024 hinein.

Wichtig zu beachten ist bei dieser wohl für viele überraschenden Neuigkeit aus dem Hause Nokia aber, dass die Finnen in Zukunft keine Smartphones mehr selbst fertigen will. Nach dem Verkauf der Hardware-Division an Microsoft würden dazu vermutlich auch die Ressourcen fehlen. Vielmehr will sich das Unternehmen darauf konzentrieren, die neuen Geräte zu entwerfen und das Design sowie den eigenen Markennamen dann einem oder mehreren anderen Geräteherstellern zur Verfügung stellen - gegen entsprechende Lizenzgebühren versteht sich. Einen ersten Versuch in diese Richtung wagte Nokia im vergangenen November, als es zusammen mit Foxconn das Android-Tablet N1 ankündigte. Dieses wird bislang aber noch immer nur auf dem chinesischen Markt angeboten.

Wie ambitioniert die Pläne Nokias für die Rückkehr auf den Smartphone-Markt sind, lässt sich derzeit nur schwer abschätzen, Nokia-Chef Suris Angaben gegenüber dem Manager Magazin deuten aber an, dass es das Unternehmen wirklich ernst meint und richtig angreifen will.

Quelle: Manager Magazin

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