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  3. Nokia McLaren: Eingestampftes Windows Phone mit 3D Touch im Test

Microsoft versuchte sich im Jahr 2014 an einem neuartigen Bedienkonzept für Windows-Phones, welches am ehesten mit Apples 3D Touch vergleichbar gewesen wäre, und entwickelte auch das passende Gerät dazu.Bildquelle: notebookinfo.de
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Nokia Lumia: Rein äußerlich hätte Microsofts McLaren-Phone viel mit dem hierzulande bestens bekannten Lumia 1020 gemein gehabt.

Im Jahr 2014 hatte Microsoft - zusammen mit Nokia - unter dem Codenamen „McLaren“ an einem neuen Windows-Phone der Lumia-Reihe gearbeitet, das mit einem innovativen Bedienkonzept aufwartete, welches in gewisser Weise mit Apples seit der Markteinführung der iPhone 6s Reihe bekannten 3D Touch Technologie vergleichbar gewesen wäre. Aufgrund mehrere durchgesickerter Infos und Fotos war die Existenz des Smartphone damals schon so gut wie bestätigt, allerdings kam es niemals zu einem Marktstart und die Entwicklung wurde letztendlich eingestellt. Warum? Das erklärt nun ein Artikel von Windows Central im Detail. Die US-Publikation hat einen offensichtlich weit fortgeschrittenen und funktionsfähigen Prototypen des McLaren-Smartphones in die Finger bekommen und ausgiebig inspiziert.


Genau wie es bereits frühere Leaks zeigten, sieht das von Windows Central unter die Lupe genommene Smartphone aus wie eine Mischung aus dem Nokia Lumia 1020 und dem Lumia 925. Besonders der auffällige „Kamera-Buckel“ auf der Chassis-Rückseite weckt sofort die Erinnerungen an das 1020. Beim McLaren-Prototyp steckt in dem großen Kamera-Modul allerdings "nur" ein 20 Megapixel Sensor. Als weitere Spezifikationen des Geräts werden in dem Artikel ein 5,5 Zoll großes HD-Display, ein Qualcomm Snapdragon 800 SoC, 2 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher aufgeführt.

Der interessanteste Aspekt an McLaren war aber zweifellos das neuartige Bedienkonzept, das zwar aus rein technischer Sicht nicht viel mit Apples 3D Touch gemein hat, aber dennoch ähnliche Funktionen bereitgestellt hätte. Microsoft implementierte auf Grundlage seiner Kinect-Forschungen beispielsweise die Möglichkeit, mit einer App nur durch das Daraufzeigen mit dem Finger zu interagieren. Hinzu kam aber auch Gestensteuerung für des Smartphone.

Durch die Beschreibung und ein Video von Windows Central können sich alle Interessierte einen genaueren Eindruck dieses von Microsoft entwickelten Bedienkonzepts verschaffen. Den vorliegenden Angaben nach funktioniert die Technologie auch tatsächlich wie angegeben, allerdings nicht fehlerfrei und wirklich zuverlässig. Dies war wohl mit ein wichtiger Grund warum das Smartphone schlussendlich niemals auf den Markt kam. Nichtsdestotrotz ist bekannt, dass Microsoft die Technologie bereits weiterentwickelt und verbessert hat, was den Einsatz in einem zukünftigen Produkt durchaus wahrscheinlich macht.

Quelle: Windows Central

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