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  3. Nokia: Lumia Factory in Berlin mit Lumia 820 und 920 Smartphones

"Jeder liebt ein Comeback", erklärt Jens Dissmann, Nokias Head of Ecosystem and Developer Experience, die Ausrichtung des finnischen Herstellers. Das Wachstum im Smartphonemarkt soll mit der Konzentration auf drei Kernbereiche gelingen: "Imaging, Location, Design". Der Konzern gibt sich optimistisch: "Das Nokia Lumia 920 ist das innovativste aller neuen Geräte und das Ökosystem sowie die App-Landschaft wachsen rasant".

Für die vergangenen zwei Jahre kann Windows Phone eine Steigerung von 6.000 auf 120.000 Apps präsentieren, "die Lücke wird immer kleiner und wir können alle relevanten Apps anbieten". Ganz bewusst fördert Nokia Innovation und Flexibilität, das Engagement betrifft "nicht nur große Brands sondern auch junge und kreative Start ups".

Die Marketingkampagne kann sich wie schon beim viralen Imagespot "Time to switch" die Seitenhiebe auf Apple nicht verkneifen. Die iPhone 5 Käufer stehen in einer grauen Welt Schlange für das farblose Produkt und Nokia sei nicht nur farbenfroher sondern setzt auch seine Innovationen in den Blickpunkt. "Andere haben neue Kabel. Wir keine" wird die Einführung der kabellosen Aufladefunktion frech beworben.

Windows 8 als Plattform soll die Benutzeroberfläche in den Smartphonemarkt tragen. Zwischen PC, Xbox, Tablets und Smartphones herrsche nahtlose Integration. Die Individualisierungsmöglichkeiten des neuen Startscreens "müssen erst gelernt werden". Bei vier Millionen verkauften Windows 8 Lizenzen der ersten drei Tage erlaubt sich das Unternehmen jedoch eine positive Aussicht. Bei Nokia verlässt man sich nicht nur auf den Partner Microsoft mit seinem Ökosystem, die neuen Lumia Smartphones hätten einiges zu bieten. Die Kamera sei führend und der Internet Explorer 10 der "mit Abstand schnellste Browser" beispielsweise. Zusammenfassend fokussiert Nokia die Arbeit auf drei Bereiche:

Imaging
Unter Imaging ist die visuelle Qualität zu verstehen, hauptsächlich hängt diese an der integrierten Kamera mit PureView Technologie. Das Zusammenspiel aus Hardware und Software soll gute Aufnahmen auch unter widrigen Bedingungen ermöglichen. Nokia setzt hier auf den Vergleich mit Apples iPhone 5 und zeigt Aufnahmen des Apple Geräts mit schlechterer Belichtung. "Das Bild muss funktionieren, wir stehen für Imaging und sind diejenigen, die den Benchmark setzen".

Location
Nächster Ansatz ist die Navigation, Nokia stehe für "Location". "Weltweit nutzen 9 von 10 Fahrzeugen unser Kartenmaterial", erklärt Jens Dissmann. Navigation beinhalte jedoch auch die Orientierung zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln im modernen Großstadtdschungel. Gezeigt wird der Nokia City Kompass als Augmented Reality Kamera-App mit relevanten Informationen zur näheren Umgebung. Auch die Integration von Fahrplanauskünften mit Bus und Bahn steht für die "fortschrittliche Navigation im urbanen Umfeld".

Design
Mit den Lumia 800 und Lumia 900 wurde eine neue Designsprache geschaffen. "Nicht jedes Smartphone muss aussehen wie ein iPhone", Apple habe das Lumia 900 im Prozess gegen Samsung als Beispiel für innovatives Design herangezogen. Die Gestaltung erhält mit der Produktpalette von Nokia zwei Facetten. Das Lumia 820 ist flexibel mit Wechselcovern, das Lumia 920 setzt den ganzheitlichen Anspruch bis ins Detail durch mit Polycarbonat-Unibody, der High-End Kamera und dem besonders hellen Touchscreen. "Zur Haptik gehören auch Technologien", Nokia verwende ein Display mit PureMotion HD+ Technologie welches selbst bei vollem Sonnenlicht noch ablesbar sein soll. Das Touchdisplay lässt sich auch mit Boxhandschuhen bedienen und punktet mit enorm hoher Sensititvität. Auch das Zubehör muss den Style-Faktor vorweisen. Jens Dissmann zeigt uns einen JBL-Lautsprecher welcher automatisch mittels NFC paired und ein Induktionsladekissen von der Firma Fatboy, um die weitergeführte Designsprache vorzuführen.

Hinsichtlich der Modellvielfalt bleibt Nokia mit den bereits vorgestellten Lumia 820 und Lumia 920 zweigleisig. Das Lumia 920 als Flaggschiff ist ausgerüstet mit einer erstklassigen PureView Kamera, einem 4,5 Zoll PureMotion HD+ Touchscreen im durchgefärbten Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat und der Unterstützung des schnellen Mobilfunkstandards LTE (gesamter Frequenzbereich) und NFC. Als Antrieb dient ein flotter Snapdragon S4 Dual Core Prozessor von Qualcomm mit 1,5 GHz und 1 GB Arbeitsspeicher. Der interne Speicherplatz von 32 GB lässt sich nicht aufrüsten.

Das Nokia Lumia 820 ist ein wenig kleiner mit einem 4,3 Zoll ClearBack Touchscreen, verwendet jedoch den gleichen Snapdragon S4 Prozessor. Die Kamera löst mit 8 Megapixel auf, der 8 GB Speicherplatz lässt sich beim kleineren Modell mittels microSD aufrüsten.

Nächste Woche soll der Verkauf beginnen, in Deutschland sind alle relevanten Mobilfunkanbieter mit an Bord. Mehr Details zu den Lumia 820 und 920 Smartphones gibt es hier.

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