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  3. Nokia: 10.000 Arbeitsplätze werden bis 2013 abgebaut

Während Firmen wie Samsung und Apple gute Geschäfte machen, steckt der finnische Handy-Riese Nokia in den roten Zahlen. Nokia war in Deutschland lange Zeit Marktführer, wurde aber von Apple und Samsung mit ihren Smartphones überholt. Allein im ersten Quartal 2012 gab es einen Verlust von 929 Millionen Euro. Nun hat sich die Geschäftsleitung auf eine neue Strategie geeinigt. Der Fokus soll jetzt auf die neuen Smartphones der Marke Lumia gelegt werden, die seit Erscheinen im letzten Herbst einen eher mäßigen Start hingelegt haben. Marktforscher bescheinigen Windows Phone im Smartphone-Geschäft nur einen Anteil von rund zwei Prozent.

Auch die Führungsebene bleibt nicht unangetastet. Marketing-Chefin Jerri DeVard, Handy-Chefin Mary McDowell und Niklas Savander als Zuständiger für Märkte müssen ihren Hut nehmen. Um wieder in die Gewinnzone zu rutschen wird ein massiver Stellenabbau angestrebt, der bereits gestartet wurde.

Bis Ende 2013 sollen weltweit 10.000 Stellen gekürzt werden. Allein in Ulm sind 730 Mitarbeiter betroffen, wenn die dortige Niederlassung für Forschung und Entwicklung schließen muss. Zeitgleich kündigte das Unternehmen an seine Luxushandy-Marke Vertu an den Finanzinvestor EQT zu verkaufen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll der Verkauf rund 200 Millionen Euro einbringen.

Quelle: Nokia

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