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Neue iPads: Apple lässt zwei unbekannte Modelle zertifizieren (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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Dominant: Apple ist mit seiner iPad-Familie der mit Abstand erfolgreichste Hersteller in einem Tablet-Markt, der nach einer heißen Phase vor einigen Jahren inzwischen merklich abgekühlt ist.

Apple hat in dieser Woche neue iPad-Modelle bei der Eurasian Economic Commission zertifizieren lassen. Darüber berichtete zuerst die französische Webseite Consomac. Eine solcher Antrag ist reine juristische Formalität für alle Geräte mit Verschlüsselungs-technologie, die in Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland und Weißrussland verkauft werden sollen.

Interessant ist die Entdeckung von Consomac aus zwei Gründen: Zum einen wurden in der Vergangenheit von Apple vergleichbare Anträge bei der Eurasian Economic Commission für das 10,5 Zoll iPad Pro und das 12,9 Zoll iPad Pro, das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus, die Apple Watch Series 2, AirPods sowie die MacBook Pro Modelle mit Touch Bar wenige Wochen vor der jeweiligen Produktvorstellung eingereicht. Zum anderen wird seit einigen Monaten in der Gerüchteküche über neue Apple-Produkte im März 2018 und auch neue iPads gemunkelt.

Den vorliegenden Informationen nach lauten die Modellnummern der beiden bislang unbekannten Apple-Tablets A1893 und A1954. Es lässt sich daraus jedoch leider nicht ableiten, um welche Modellreihe - also iPad, iPad Pro oder iPad mini - es sich hier handelt. Am dringendsten ein Hardware-Refresh benötigen würden das aktuelle 9,7 Zoll Einsteiger-iPad und vor allem das nach wie vor angebotene iPad mini 4.

Das 9,7 Zoll iPad wurde von Apple im März 2017 angekündigt und wartet unter anderem mit einem Apple A9 Chipsatz, Stereolautsprecher, Touch ID, 8 Megapixel Hauptkamera und 1,2 Megapixel Frontkamera auf. Im Gegensatz zur iPad Pro Reihe unterstützt das Tablet aber weder den Apple Pencil, noch ein Smart Keyboard.

Die Ankunft eines etwas flotteres 9,7 Zoll iPads im März 2018 erscheint unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Gerüchtelage am wahrscheinlichsten. Ob sich hinter der zweiten registrierten Modellnummer aber ein neues iPad mini, oder vielleicht gar ein weiteres (noch günstigeres) Budget-iPad verbirgt, lässt sich derzeit nicht sagen. Wenig realistische Chancen dürfte es für eine brandneue iPad Pro Generation bereits im nächsten Monat geben. Mehrfach sickerten zwar in den vergangenen Monaten Hinweise auf Apples Pläne für die leistungsstarke Premium-Tablet-Familie durch, doch mit der Vorstellung ist wohl frühesten zur WWDC im Juni zu rechnen. Die 2018er iPad Pro Modelle sollen Features wie das fast randlose Display sowie die TrueDepth Kamera und Face ID vom iPhone X übernehmen.

Sofern Apple im kommenden März lediglich weniger bedeutende Aktualisierungen für die iPad-Reihe eingeplant hat, dürfte es dafür kein spezielles Event geben. Eventuell hat der US-Konzern aber noch weitere Produktneuheiten in der Hinterhand, beispielsweise den ein oder anderen neuen Mac oder ein iPhone SE 2, sodass es schlussendlich doch für die zweite öffentliche Keynote im Steve Jobs Theater auf dem Firmengelände des neuen Apple Campus in Cupertino, USA reicht.

Quelle: Consomac, MacRumors

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