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  3. Netbooks mit Grafikbeschleuniger langsamer als solche ohne?

Der Webservice Lilliputing behauptet, dass Netbooks, die einen zusätzlichen Grafikchip besitzen, mit dessen Hilfe sie 3D-Applikationen und vor allem auch hoch aufgelöstes Video ruckelfrei verarbeiten können, Probleme bekommen, wenn man sie für normale Jobs wie Websurfen oder Textverarbeitung verwendet. Die Prozessoren müssten dann deutlich mehr arbeiten als bei herkömmlichen Netbooks ohne zusätzliche Beschleunigung.

Der Grund ist durchaus einleuchtend und wird laut Lilliputing auch vom Webdienst Endgadget bestätigt: Grafikbeschleunigte Netbooks hätten eine höhere Displayauflösung, die dem Prozessor bei Standardarbeiten mehr Kraft abverlange.

Die Hardwarebeschleunigung sei eben nur aktiv, wenn entsprechende Aufgaben anlägen. Surfe man allerdings im Web oder arbeite an einem Text, einer Tabelle oder Ähnlichem, müsse das Netbook ohne die Hilfe des zusätzlichen Grafikchips auskommen.

Den Effekt haben sowohl Lilliputing als auch Endgagdet bei unterschiedlichen Netbooks beobachten können. Wie stark die Leistungseinbußen sind, sei aber von Gerät zu Gerät unterschiedlich.

Quelle: Lilliputing

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