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Motorola Moto X ForceBildquelle: Motorola
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Nicht nur robust: Das Moto X Force ist Motorolas drittes und zugleich leistungsstärkstes Moto X Modell in diesem Jahr.

Update vom 30. Oktober 2015 um 09:30 Uhr:
Wie Motorola nun gegenüber TechStage mitteilte, wird das Moto X Force nicht auf dem deutschen Markt erhältlich sein - zumindest auf absehbare Zeit. Das robuste Smartphone wird es ab November aber auf jeden Fall in Großbritannien zu kaufen geben, wo Motorola es auch bereits mit einer entsprechenden Webseite bewirbt. Wie Motorolas zukünftige Pläne für die Verfügbarkeit des Moto X Force in Europa aussehen, ist derzeit unklar.

Ursprünglicher Artikel vom 29. Oktober 2015:
Motorola hat heute ein weiteres High-End-Smartphone in der Moto-Familie angekündigt, das Moto X Force. Bei der Neuvorstellung der Lenovo-Tochter handelt es sich um die europäische Variante des vor einigen Tagen exklusiv für den US-Markt präsentierten Motorola Droid Turbo 2. Das Ausstattungshighlight dieser Smartphones ist ein laut Hersteller bruchsicheres, 5,4 Zoll großes AMOLED-Display mit QHD-Auflösung.

Den hohen Grad der Robustheit des Bildschirms erreicht Motorola beim Moto X Force beziehungsweise Droid Turbo 2 durch eine spezielle Assemblierung des gesamten Geräts bestehend aus fünf Schichten. Über dem Aluminiumgehäuse liegt ein flexibles Panel, darauf folgt eine Dual-Touch-Schicht, auf dieser wiederum liegt eine bruchsicheres Glasschicht und den Abschluss macht schließlich ein kratzfestes Sicherheitsglas. Wie überzeugt Motorola von dieser Konstruktion ist, zeigt schon allein der Umstand, dass Kunden beim Kauf des Moto X Force genau wie beim US-amerikanischen Zwilling vier Jahre Garantie auf Displayschäden erhalten.


Bis auf den Namen unterscheiden sich Moto X Force und Droid Turbo 2 nicht voneinander. Die Smartphones warten unter der Haube mit aktueller High-End-Hardware auf. Angetrieben werden sie von Qualcomms Octa-Core-SoC Snapdragon 810, dessen CPU-Kerne mit einer Taktfrequenz von bis zu 2 Gigahertz werkeln, und das eine Adreno 430 GPU integriert. Daneben finden sich im Chassis 3 Gigabyte RAM, ein 3760-mAh-Akku, der Energie für rund 2 Tage Nutzung liefern soll, und 32 oder 64 Gigabyte Flash-Speicher. Der interne Speicher kann via microSD-Karte bei Bedarf zusätzlich um bis zu 2 Terabyte erweitert werden.

In Sachen Kameratechnik bieten Motorolas widerstandsfähige Smartphones eine 21-Megapixel-Kamera inklusive f/2.0-Blende und Dual-LED-Blitz auf der Rückseite sowie eine 5-Megapixel-Frontkamera, ebenfalls mit f/2.0-Blende, LED-Blitz und Weitwinkelobjektiv. Die rückseitige Hauptkamera zeichnet 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und Full-HD-Slow-Motion-Videos auf.

Die Motorola-Neuvorstellungen unterstützen LTE (Cat. 6), WLAN nach 802.11ac (Dual Band), Bluetooth 4.1, NFC und GPS. Darüber hinaus lassen sie sich via Qi-Standard kabellos aufladen und bieten zudem einen praktischen Schnelllademodus. Als Betriebssystem kommt Android 5.1.1 Lollipop zum Einsatz, das Motorola wie gewohnt nur äußerst dezent modifiziert.

Laut Herstellerangaben wird das Moto X Force im November 2015 in Europa erhältlich sein und kann dann genau wie andere Modelle der Moto-Reihe über die Moto Maker Webseite in seinem äußeren Erscheinungsbild individuell etwas angepasst werden. Einen Preis hat Motorola für sein neuestes Smartphone noch nicht genannt.

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