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  3. Microsoft Windows 10: Neues kumulatives Update für alle Nutzer

Microsoft verteilt derzeit wieder ein größeres Sammel-Update für die verschiedenen Endkunden-Fassungen von Windows 10. Teil des Update-Packets ist sowohl ein frischer, fehlerbereinigter Build des Desktop-Betriebssystems, als auch eine Reihe von Sicherheitspatches.Bildquelle: Dell
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Windows 10: Im Augenblick ist Microsoft fokussiert auf Bugfixes und Sicherheitsupdates, neue Features dürften aber bald folgen.

Microsoft liefert derzeit im Zuge seines monatlichen „Patch Tuesdays“ das größere Sammel-Update KB3124266 für Windows 10 aus. Durch die Aktualisierung, die von allen Nutzern wie gewohnt über Windows Update bezogen werden kann, wird das Desktop-Betriebssystem zum einen auf eine neue Build-Nummer gehievt, zum anderen werden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Windows-Insider dürften schnell erkennen, dass die neue Windows 10 Build-Nummer 10586.63 identisch ist mit der vor kurzem veröffentlichten Insider-Version von Windows 10 Mobile. Genau wie diese Fassung des Mobil-Betriebssystems beinhaltet auch der frische Desktop-Build keine neuen Features, sondern lediglich nicht näher benannte Fehlerkorrekturen.

Die weiteren Hauptbestandteile des aktuellen kumulativen Updates setzen sich aus Sicherheitspatches zusammen. So hat Microsofts insgesamt neun Sicherheitslücken geschlossen, von denen vier als kritisch eingestuft werden. Zwei dieser besonders gefährlichen Lücken wurden im Programmcode des neuen Browsers Edge entdeckt, eine findet sich im nach wie vor mitgelieferten Internet Explorer und das vierte kritische Schlupfloch für Hacker steckt schließlich in den Windows-Kernel-Treibern selbst.

Von den erwähnten neun Sicherheitspatches ist die Mehrheit im Übrigen nicht nur für Windows 10, sondern auch für ältere Windows-Varianten erhältlich. Außerdem hat Microsoft eigenen Angaben nach eine zusätzliche kritische Sicherheitslücke in den früheren Windows-Versionen gestopft.

Apropos frühere Windows-Versionen: Windows 8 wird ab sofort nicht länger mit Sicherheitsupdates versorgt, wie Microsoft jüngst mitteilte. Nutzern empfiehlt der US-Softwareriese daher, schnellstmöglich auf Windows 8.1 oder - noch besser - auf Windows 10 zu aktualisieren. Ähnlich schlecht wie um Windows 8 steht es um ältere Versionen des Internet Explorer. Mit Ausnahme des Internet Explorer 9 für Windows Vista werden die Versionen 7, 8, 9 und 10 des Browsers von nun an keine Sicherheitsupdates mehr bekommen.

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