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MicrosoftBildquelle: Microsoft
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Windows Insider Programm: Kein Monat nach dem Windows 10 Launch liefert Microsoft eine frische Preview mit Neuerungen aus.

Microsoft hat zwar im vergangenen Monat das „fertige“ Desktop-Betriebssystem Windows 10 veröffentlicht, aber das bedeutet nicht, dass die Arbeiten an weiteren Updates nicht bereits in vollem Gange sind. Gemäß der Ankündigung, Windows mit dem Erscheinen von Windows 10 als sich kontinuierlich weiterentwickelnden Service zu betrachten, setzt der Redmonder Softwareriese sein Windows Insider Programm fort, um kommende Änderungen und Neuerungen vor einem globalen Rollout an Nutzer zu testen. Kein Monat nach dem Marktstart von Windows 10 können somit registrierte Insider auf dem sogenannten „Fast Ring“ nun erstmals wieder eine frische Vorschauversion ausprobieren und Feedback dazu an Microsoft senden. Die Build-Nummer der neuesten Beta lautet 10525.

Anhand der Build-Nummer lässt sich sofort erkennen, dass Microsoft nun genau wie mit Windows 10 Mobile für Smartphones auch mit Windows 10 für PCs einen neuen Entwicklungspfad erreicht hat, der intern als Threshold 2 (TH2) bezeichnet wird und das nächste große Update für alle Windows-10-Editionen darstellt. Auch wenn der Versionssprung vom Ende Juli veröffentlichten „finalen“ Build 10240 auf den Insider-Build 10525 somit relativ groß erscheint, halten sich die Neuerungen – zumindest die kommunizierten – derzeit aber noch in Grenzen.

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Die wichtigsten Änderungen des Insider-Build 10525 sind laut Microsoft ein verbessertes Speicher-Management sowie neue Optionen für Nutzer, die Farben der Benutzeroberfläche von Windows 10 zu verändern. Was den zweiten Punkt betrifft, gestattet das Windows-Entwicklerteam aufgrund von Anwender-Feedback nun beispielsweise wieder, dass eine ganz bestimmte Farbe für die Titelleiste in Programmfenstern festgelegt wird. Zudem testet das Team eine neue Standard-Farbe mit dem neuen Build 10525.

Eine wichtige Änderung für Windows 10 scheint das verbesserte Speicher-Management zu sein. Dank einer grundlegenden Überarbeitung dieses Aspekts von Windows 10 werden ab sofort ungenutzte Speicherbereiche komprimiert, wenn der zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher knapp wird, anstatt diese auf die Festplatte auszulagern. Dadurch sollen Prozesse im Allgemeinen weniger Speicher benötigen und somit auch mehr Programme im Speicher gehalten werden können. Außerdem verspricht Microsoft eine Beschleunigung des gesamten Systems durch eine Verringerung der Abhängigkeit des Speicher-Managements von der Windows-Auslagerungsdatei.

Build 10525 wäre aber natürlich keine richtige Insider-Preview, wenn darin nicht auch wieder ein paar bekannte Fehler enthalten wären. Laut Microsoft lässt sich derzeit darin die Mobile-Hotspot-Funktion nicht nutzen und zusätzliche Sprachpakete sind vorerst nicht verfügbar. Erst im Lauf der Woche sollen zusätzliche Sprachpakete für die aktuelle Vorabversion wieder bereitgestellt werden. Davon abgesehen benötigt die Filme- und Fernseh-App ein Update, um Probleme bei der Videowiedergabe zu beseitigen.

Quelle: Microsoft

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