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Microsoft: Windows 10 läuft auf 500 Millionen Geräten (Bild 1 von 1)Bildquelle: Dell
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Windows-Everywhere: Microsoft bewegt sich weiter auf das Ziel von einer Milliarde Windows 10 Geräten zu und hofft, damit verstärkt App-Entwickler anzulocken.

Microsoft hat zum heutigen Auftakt seiner Entwicklerkonferenz Build 2017 in Seattle, USA einen neuen Meilensteil für die weltweite Verteilung von Windows 10 bekannt gegeben. Das Betriebssystem läuft mittlerweile auf mehr als 500 Millionen aktiv genutzten Geräten.

Die neuesten offiziellen Windows 10 Nutzerzahlen kommen knapp acht Monate nachdem Microsoft das Erreichen der Marke von 400 Millionen aktiv verwendeten Geräten verkündet hatte. Zur Markteinführung von Windows 10 Mitte 2015 war es noch das erklärte Ziel des Softwareriesen, das Betriebssystem bis zum Jahr 2018 auf eine Milliarde Geräte zu bringen. Von dieser Vorgabe hat sich das Unternehmen jedoch bereits im Juli 2016 wieder losgesagt und eingestanden, es werde länger dauern bis die Milliardengrenze überschritten werden kann. Als Gründe für die nach den ersten Monaten auf dem Markt deutlich rückläufige Verbreitungsgeschwindigkeit von Windows 10 werden unter anderem das Ende des kostenlosen Upgrade-Angebots für PC-Nutzer sowie das Verschwinden von Windows-Phones in der Bedeutungslosigkeit gesehen.

Gemäß den Angaben von The Verge, die sich auf Informationen direkt aus Microsoft-Kreisen berufen, ist es das aktuelle Ziel des Unternehmens, für Windows 10 bis Ende September 2017 die Zahl von 575 Millionen monatlich aktiver Geräte zu erreichen. Mit Blick auf bereits überschrittene Marke von 500 Millionen dürfte dies gelingen. Außerdem ist die Nutzerzahl inzwischen zweifellos so hoch, dass - egal wie man es dreht und wendet - Entwickler sich immer schwerer tun werden, das OS zu ignorieren.

Was Software für Windows 10 betrifft, gibt es jedoch nach wie vor zwei entscheidende Knackpunkte für Microsoft: Universal Windows Platform (UWP) sowie der Windows Store. Das Unternehmen möchte Entwickler nämlich nicht nur für die eigene Plattform gewinnen, sondern sie dazu bewegen, moderne UWP-Apps zu programmieren und/oder ihre existierenden Desktop-Programme so anzupassen, dass sie ebenfalls im Windows Store zugelassen und angeboten werden können. Beides sind wichtige Faktoren, die mittelfristig über Wohl und Wehe der jüngst angekündigten OS-Version Windows 10 S entscheiden werden.

Quelle: The Verge

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