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Microsoft Windows 10 Cortana Ink RemindersBildquelle: Microsoft
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Microsoft: In der neuen Windows 10 Preview erkennt Cortana nun auch die Semantik von handschriftlichen Notizen.

Microsoft hat eine neue Ausgabe der Windows 10 Insider Preview (Build-Nummer 10565) für registrierte Windows Insider auf dem Fast Update Ring zum Download freigegeben. Es ist die erste neue Windows 10 Vorschauversion seit dem 18. September - damals veröffentlichte Microsoft den Build 10547 – und sie bringt mehrere erwähnenswerte Änderungen mit.

Zu den wichtigsten Neuerungen von Build 10565 gehören die Verbesserungen für den Browser Edge und den virtuellen Assistenten Cortana sowie Anpassungen am Aktivierungsprozess von Windows 10. Letztgenannter Punkt hört sich zunächst einmal nicht besonders spannend an, beinhaltet aber Änderungen, von denen alle Nutzer, die auf Windows 10 umsteigen möchten, entscheidend profitieren sollten. So wir es bei einer sauberen Neuinstallation künftiger Windows 10 Versionen (beginnend mit der aktuellen Preview) endlich möglich sein, den Registrierungsschlüssel einer zuvor aktivierten, älteren Windows-Ausgabe (Windows 7, Windows 8, Windows 8.1) einzugeben. Sofern es sich um einen gültigen Key handelt und keine Veränderungen an der Hardware vorgenommen wurden, ist auch Windows 10 nach der Installation aktiviert. Es ist also nicht mehr nötig zunächst das ältere Betriebssystem zu installieren, nur um sofort im Anschluss ein Update auf Windows 10 durchzuführen. Davon abgesehen kann ein solcher „alter“ Produkt Key auch dazu verwendet werden, um Windows 10 unter „Einstellungen“ > „Update und Sicherheit“ nach der Installation zu aktivieren, falls dies nötig sein sollte.

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Im Fall des virtuellen Assistenten Cortana hat Microsoft die Erkennung der Semantik von handschriftlichen Notizen sowie die Möglichkeit, anstehende Termine wie Kinobesuche oder Events aus Texten herauszufiltern, hinzugefügt. Der Browser Edge erhält in Build 10565 eine Tab-Vorschau, die aktiviert wird, wenn der Mauszeiger kurze Zeit über dem Titel des Tabs verweilt, sowie eine Synchronisierungsfunktion für Lesezeichen und die Leseliste über alle Geräte mit demselben Account hinweg.

Ebenfalls neu in der aktuellen Windows 10 Preview ist die überarbeitete Universal-App Nachrichten- und Telefon, die nun auch alle Skype-Funktionen integriert. Für Nutzer ist es damit unter anderem möglich, direkt im Action Center auf Skype-Nachrichten zu antworten. Dieselbe App mit demselben Funktionsumfang soll laut Microsoft in Kürze auch für Windows 10 Mobile erscheinen. Aufgrund des noch recht frühen Entwicklungsstadiums warnt das Unternehmen allerdings vor Fehlern und verspricht noch weitere neue Features für die kommenden Monate.

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Microsoft hat in Build 10565 auch Änderungen an der Erkennung des Standarddruckers vorgenommen. Der zuletzt verwendete Drucker wird jetzt stets automatisch beim nächsten Aufruf des Druckmenüs als Standarddrucker festgelegt. Das soll sicherstellen, dass Nutzer in den allermeisten Fällen den gewünschten Drucker voreingestellt vorfinden.

Wie immer bei solchen Vorschauversionen von Windows 10 weist auch die neueste Ausgabe einige bekannte Fehler auf. Ein solcher betrifft die Xbox-App, die gleich mehrere Gigabyte an Arbeitsspeicher belegen kann, wenn der Bibliothek klassische Windows-32-Bit-Anwendungen hinzugefügt wurden. Nach dem Beenden der App sollte dieser Speicher aber wieder freigegeben werden. Außerdem kann es auf kleineren Geräten wie dem Dell Venue 8 Pro zu Bluescreens kommen.

Die aktuelle Insider Preview ist im wahrsten Sinne als Vorschau auf das nächste große Feature-Update für Windows 10 zu verstehen, das Microsoft intern mit dem Codenamen „Threshold 2“ bezeichnet und welches voraussichtlich im November 2015 für alle Windows 10 Nutzer veröffentlicht werden wird. Threshold 1 war folglich die Ausgabe von Windows 10, die im Juli 2015 an erste Endkunden und die PC-Hersteller ausgeliefert wurde.

Quelle: Microsoft

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