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  3. Microsoft Surface Pro: Schlechtere Reparaturnote als Apple iPad 4 Tablet

Bei einer Reparatur des Microsoft Surface Pro Tablets besteht selbst bei geübten Heimanwendern eine hohe Wahrscheinlichkeit, mehr kaputt zu machen als tatsächlich zu reparieren. Die Seite iFixit spricht dahingehend eine Warnung für Baslter aus. Wer das Surface Pro öffnen möchte, muss sich durch insgesamt 90 Schrauben kämpfen. In den meisten Fällen wird eine Reparatur durch ein zu Bruch gegangenes Display notwendig. Dafür muss der Klebstoff mit einer Heißluftpistole gelöst werden und selbst professionelle Bastler hätten ihre Schwierigkeiten mit dem korrekten Ausbau.

Microsoft hat bei der Produktion eine bisher ungesehene Menge Klebstoff eingesetzt und erschwert damit den Austausch einzelner Komponenten wie beispielsweise des Akkus. Die auf den Auseinanderbau spezialisierten Serviceleute von iFixit brauchten über eine Stunde für das "Teardown" genannte Zerlegen, was einen neuen Negativrekord darstellt. Schon beim Öffnen bestehe die Gefahr, wichtige Kabel zu zerreißen oder das Displayglas zu zerbrechen.

Im Microsoft Surface Pro fanden die Profibastler einen Intel Core i5-3317U Prozessor und eine 1,8 Zoll Micron RealSSD C400 mit 64 GB Speicherplatz. Die Reparaturnote fällt mit 1 von 10 Punkten schlechter aus als beim Surface RT (4 von 10) sowie iPad mini und iPad 4 (2 von 10) von Apple.

Quelle: iFixit

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