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Microsoft Surface BookBildquelle: Microsoft
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Premium-Hardware: Mit dem neuartigen und edlen Convertible-Design des Surface Book zieht Microsoft derzeit viel Aufmerksamkeit auf sich.

Microsoft hat mit der Vorstellung des Surface Pro 4 und insbesondere des Surface Book in der vergangenen Woche für viel Aufsehen in der Technikwelt gesorgt. Von einem hungrigen, angriffslustigen und endlich wieder innovativen Microsoft war in Kommentaren und Foren zu lesen. Neben den angekündigten Geräten selbst, die tatsächlich als qualitativ hochwertig und mit Premium-Features vollgepackt beschrieben werden können, hatte allerdings vor allem die Art der Präsentation einen gewichtigen Anteil an diesen positiven Reaktionen. Microsoft-Manager Panos Panay zog sowohl „normale“ Zuschauer als auch Pressevertreter mit seiner passionierten Präsentation in den Bann und warb mit Superlativen. Jetzt da sich der Wirbel um das Hardware-Event des Jahres, wie es manche Publikation bezeichnete, wieder etwas gelegt hat, legt sich der Fokus der Berichterstattung glücklicherweise auf die nüchternen Fakten fern der Marketing-Rhetorik. So hat Microsoft kürzlich gegenüber PC World die gesamte Palette der Prozessor-Modelle spezifiziert, die im Surface Pro 4 und Surface Book zum Einsatz kommen werden. Ein Blick reicht, um zu sehen, dass bei den Microsoft-Geräten nicht etwa irgendwelche außergewöhnlichen Chips zum Einsatz kommen, sondern natürlich exakt dieselben Intel Core-Prozessoren der 6. Generation (Skylake), die jetzt auch viele andere Hersteller in ihren Geräten verbauen oder zumindest demnächst einsetzen werden.

Surface Pro 4

Wie aus den Angaben von PC World hervorgeht ist das Surface Pro 4 in der kleinsten Konfiguration mit einem Intel Core m3-6Y30 ausgestattet. Dieser Prozessor weist eine Thermal Design Power (TDP) von 4,5 Watt auf und arbeitet mit einem Basistakt von 900 Megahertz. Im Turbomodus können maximal 2,2 Gigahertz erreicht werden. Die integrierte Grafikeinheit trägt die Bezeichnung Intel HD Graphics 515 und verfügt über eine maximale Taktrate von 850 Megahertz. Wer mehr Leistung benötigt, der kann im nächsten Schritt zu einem Surface Pro 4 mit Intel Core i5-6300U greifen. Dieser Chip bietet einen Basistakt von 2,4 Gigahertz, einen Turbotakt von bis zu 3,0 Gigahertz und die GPU Intel HD Graphics 520 mit einer maximalen Taktrate von 1000 Megahertz.

Microsoft: Surface Pro 4 mit Skylake-Prozessor vorgestellt

Der leistungsfähigste Intel-Prozessor, mit dem das Surface Pro 4 erhältlich sein wird, ist der Core i7-6650U. Dieser Prozessor verwendet einen Basistakt von 2,2 Gigahertz, was also unter dem des Core i5-6300U liegt, kann aber im Turbomodus bis zu 3,4 Gigahertz erreichen. Besonderes Augenmerk gebührt bei dem Chip jedoch der integrierten Grafiklösung, denn es kommt die Intel Iris Graphics 540 zum Einsatz, die mit bis zu 1050 Megahertz taktet und auf dem Papier mehr als doppelt so leistungsfähig ist wie die Intel HD Graphics 520. Wie schon beim Surface Pro 3 wird Microsoft allerdings auch beim Surface Pro 4 einen saftigen Aufpreis für das Modell mit Core i7 verlangen.

Surface Book

Das Surface Book ist Microsofts neuestes High-End-Convertible, das im professionellen Umfeld allen Aufgaben gewachsen sein soll. Es ist in der Grundkonfiguration mit demselben Core i5 Modell ausgestattet, das auch im Surface Pro 4 zu finden ist. Weil es das Surface Book aber in teureren Konfigurationen auch mit einer dedizierten Nvidia-GPU zu kaufen geben wird, setzt Microsoft bei diesen Ausstattungsvarianten nicht auf den Core i7-6650U, sondern den Core i7-6600U. Dieser verfügt über einen Basistakt von 2,6 Gigahertz und einen Turbotakt von 3,4 Gigahertz, integriert aber eine weniger leistungsfähigere GPU vom Typ Intel HD Graphics 520 mit einer Taktfrequenz von 1050 Megahertz.

Microsoft Surface Book: High-End-Notebook ergänzt Surface-Portfolio

Zur Nvidia-Grafiklösung im Tastatur-Teil des Surface Book, das in Deutschland nach allem was wir aktuell wissen nicht vor Anfang 2016 erhältlich sein wird, gibt es im Übrigen auch ein paar ergänzende Details. Wie PC World schreibt, handelt es laut offiziellen Angaben um eine nicht näher spezifizierte Maxwell-GPU, die auf 1 Gigabyte GDDR5-VRAM zurückgreifen kann. Nvidia fertigt die GPU speziell für Microsoft, weshalb keine exakte Modellbezeichnung genannt werden kann. Wie leistungsfähig diese Sonderanfertigung also letztendlich ist, müssen erst unabhängige Benchmarks zeigen.

Abschließend sei der Vollständigkeit halber noch ausdrücklich erwähnt, dass alle im Surface Pro 4 und Surface Book zum Einsatz kommenden Intel-Prozessoren Dual-Core-Modelle der Skylake Y- und U-Serie sind, die dank Hyper-Threading insgesamt vier Tasks parallel verarbeiten können. Die TDP der Core i5 und i7 Versionen liegt bei 15 Watt. Es wird spannend sein, zu beobachten, wie sich die deutlich niedrigere TDP des Core m3-6Y30 auf die Akkulaufzeit der günstigsten Surface Pro 4 Variante auswirkt.

Quelle: PC World

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