1. Startseite
  2. News
  3. Microsoft: Surface Laptop nun in drei weiteren Farben erhältlich

Microsoft: Surface Laptop nun in drei weiteren Farben erhältlich (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
Fotogalerie (1)
Wartezeit vorrüber: Microsoft kann rund vier Monate nach der Ankündigung nun alle vier Farbvarianten des Surface Laptops auch außerhalb der USA ausliefern.

Im vergangenen Mai kündigte Microsoft den Surface Laptop in vier verschiedenen Farbvarianten an. In den USA ist das Premium-Notebook auch tatsächlich diesen Farben, sprich „Platin Grau“, „Bordeaux Rot“, „Graphit Gold“ und „Kobalt Blau“ im Laufe des Junis auf den Markt gekommen, Verbraucher in anderen Teilen der Welt mussten jedoch mit der grauen Standardausführung vorliebnehmen, oder aber schlicht und einfach abwarten. Nun gibt es aber für letztere Klientel gute Nachrichten: Microsoft hat die Verfügbarkeit aller vier Farbvarianten des Surface Laptops auf 19 weiteren Märkten – darunter auch der deutsche - bekannt gegeben.

Neben dem deutschen Markt ist der Surface Laptop somit ab sofort in den Ländern Australien, Belgien, China, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Hong Kong, Irland, Kanada, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Neuseeland, Österreich, Schweden, der Schweiz und Taiwan in den vier offiziellen Farbvarianten erhältlich. Im Microsoft Online-Store für Deutschland fällt allerdings auf, dass nur das graue Modell in der Basiskonfiguration für 1149 Euro geordert werden kann, für die Farbvarianten „Bordeaux Rot“, „Graphit Gold“ und „Kobalt Blau“ ist die Bestellung einer Ausführung mit mindestens 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte SSD für 1449 Euro Voraussetzung. Zudem ist hinsichtlich der neuen Farbvarianten zu beachten, dass diese konfiguriert mit einem Intel Core i7 Prozessor hierzulande erst ab 31.10.2017 ausgeliefert werden sollen. Die Variante im bekannten „Platinum Grau“ ist hingegen inzwischen selbst bis hin zu einer Konfiguration mit Core i7, 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte SSD für 2499 Euro lieferbar. Wer anstelle der 512 Gigabyte lieber eine 1 Terabyte SSD haben möchte, der muss sich aktuell bei einer Direktbestellung beim Hersteller mit einem Liefertermin Anfang Oktober arrangieren.

Umstieg von Windows 10 S auf Windows 10 Pro bleibt bis Ende März kostenlos
Microsoft wird eigenen Angaben nach darüber hinaus das Zeitfenster etwas vergrößern, in dem Käufer eines Surface Laptops kostenlos von Windows 10 S auf Windows 10 Pro umsatteln können. Der Stichtag bis zum Ablauf dieses Angebots wurde vom „Ende dieses Jahres“ – sprich dem 31. Dezember - auf den 31. März 2018 verlegt, die Frist also um drei Monate verlängert. Diese Entscheidung impliziert jedoch auch, dass Microsoft weiterhin damit plant, nach dem Auslaufen des Upgrade-Angebots Surface Laptop Käufern rund 50 US-Dollar (respektive einen entsprechenden Betrag in Euro) für den Umstieg von Windows 10 S auf Windows 10 Pro abzuknöpfen. Am Festhalten dieser Strategie war von Branchenkennern bereits gezweifelt worden, zumal sich der Softwareriese bislang auch nur sehr vage zu dem Prozess geäußert hatte.

Windows 10 S ist eine zusammen mit dem Surface Laptop angekündigte Windows 10 Version, die sich durch eine bedeutende Einschränkung von anderen Fassungen des Desktop-Betriebssystems unterscheidet: Auf Geräten mit Windows 10 S lassen sich ausschließlich Anwendungen aus dem Windows Store installieren und ausführen. Microsoft verspricht Kunden dadurch höhere Sicherheit, Zuverlässigkeit und Performance, Tester des Surface Laptops sind sich allerdings im Großen und Ganzen einig, dass Windows 10 S diesbezüglich keine entscheidenden Vorteile gegenüber (beispielsweise) Windows 10 Pro mit sich bringt, und vielmehr die Probleme, die durch die „Abhängigkeit“ vom Windows Store auftreten, lästig sind. Ob Microsoft mit der „ganz speziellen“ OS-Version also auf Dauer gesehen Erfolg haben wird, dahinter ist gegenwärtig ein großes Fragezeichen zu setzen.

Quelle: Microsoft

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.