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  3. Microsoft Surface: Klage wegen falscher Speicherplatzangabe eingereicht

Die Justiz in Amerika treibt manchmal seltsame Blüten. So hat der kalifornische Anwalt Andrew Sokolowski nun eine Klage gegen den Software-Konzern Microsoft eingereicht. Dieser hatte zum Start des ersten eigenen Tablets Surface ein Modell mit 32 GB Speicherplatz erworben. Nach dem Auspacken stellte er aber fest, dass auf dem Gerät lediglich 16 GB freier Speicher zur Verfügung standen. Grund hierfür ist das Betriebssystem Windows RT und die vorinstallierten Office-Anwendungen sowie die Programme und Partitionen, die dafür notwendig sind das Betriebssystem wiederherzustellen.

Eigentlich sollte dieser Umstand hinreichend bekannt sein, doch den Anwalt hatte es wohl auf dem falschen Fuß erwischt. Er äußerte sich zu der Klage gegenüber der Los Angeles Times. Demnächst sei die Klage für den Schutz der Verbraucher gedacht. Microsoft stelle die Tatsachen bezüglich der Speicherkapazität und Leistungsfähigkeit des Surface-Tablets falsch dar und die Verbraucher haben ein Recht dies zu wissen. Beim Superior Court in Los Angeles wurde die Zulassung für eine Sammelklage beantragt. Microsoft selbst hält die Anklage für unbegründet. Ein Sprecher des Unternehmens sagte aus: "Kunden wissen, dass sich das Betriebssystem und die vorinstallierten Anwendungen im internen Speicher des Geräts befinden und somit den freien Speicherplatz reduzieren".

Quelle: Associated Press, Los Angeles Times

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