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Microsoft Surface BookBildquelle: Microsoft
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Microsoft: Das Surface Book kommt Ende Oktober auf den US-Markt und wird voraussichtlich Anfang 2016 den Sprung nach Deutschland schaffen.

Es ist derzeit noch nicht bekannt, wann Microsoft plant, sein Anfang Oktober angekündigtes Surface Book in Deutschland auf den Markt zu bringen. Da das innovative Convertible-Notebook aber in wenigen Tagen in den USA erhältlich sein wird und die US-Presse bereits Testexemplare zur Verfügung gestellt bekommen hat, gibt es von dort nun neue Erkenntnisse zu den technischen Spezifikationen. Besonders interessant sind die Infos über die in den teureren Modellvarianten verbaute Nvidia-GPU.

Microsoft Surface Book: High-End-Notebook ergänzt Surface-Portfolio

Die diskrete Grafikeinheit des Surface Book gab zunächst einige Rätsel auf. Microsoft sprach bei der offiziellen Enthüllung des 2-in-1-Laptops lediglich von einer Nvidia-GPU mit GDDR5-VRAM. Die bei PC-Enthusiasten bestens bekannte US-Publikation Anandtech hat nun aber mit Hilfe eines Testgeräts und dem bekannten Tool GPU-Z die wichtigsten Einzelheiten über den Grafikchip in Erfahrung bringen können. Es handelt sich dabei um eine GPU mit Maxwell-Architektur vom Typ GM108, deren Spezifikationen im Grunde einer GeForce 940M entsprechen. Wie auf dem GPU-Z-Screenshot von Anandtech klar zu sehen ist, besitzt der Chip 384 Rechenkerne, die mit einer Taktfrequenz von 954 bis 993 Megahertz arbeiten, und ist über ein 64 Bit breites Speicherinterface an ein Gigabyte GDDR5-RAM angebunden. Die Art des verwendeten Speichers ist auch der einzige nennenswerte Unterschied zwischen der speziellen Surface Book GPU und einer normalen GeForce 940M, da letztgenannte von Nvidia ausschließlich mit 2 Gigabyte DDR3-RAM ausgeliefert wird.

Aufgrund des schnelleren GDDR5-Speichers verfügt die dedizierte Grafikeinheit des Surface Book über eine höhere Datentransferrate als eine Standard-940M, was die Spezialanfertigung auch ein gutes Stück flotter machen sollte. Aufgrund Microsofts Entscheidung für nur 1 Gigabyte VRAM bleibt aber abzuwarten, wie gut die Performance im Alltagseinsatz tatsächlich ist. Anandtechs erste Benchmark sind diesbezüglich schon mal vielversprechend, wenn auch nicht so spektakulär wie das Microsofts Präsentation suggerierte. Ein waschechtes Gaming-Notebook im äußerst kompakten Gehäuse darf im Surface Book somit selbstverständlich nicht gesehen werden.

Der besagten Nvidia-Grafikeinheit steht in den teureren Modellvarianten des Surface Book ein Intel Core i5 oder Core i7 Prozessor der 6. Generation (Skylake) mit einer TDP von 15 Watt zur Seite. Die Grundkonfiguration gibt es auch ohne dediziertem Grafikchip. Darüber hinaus bietet das Convertible bis zu 16 Gigabyte RAM und eine schnelle PCIe-SSD mit Kapazitäten von bis zu 1 Terabyte.

Quelle: Anandtech

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