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Microsoft Surface Book 2 kommt nicht mehr im Frühjahr (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
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Fragen über Fragen: Die Gerüchte rund um Microsofts Pläne für die Surface-Familie lassen sich derzeit bestenfalls als nebulös beschreiben.

Wer gerade auf die Vorstellung einer neuen Surface Book Generation von Microsoft wartet, könnte sich womöglich noch länger gedulden müssen als es die Gerüchte zuletzt vermuten ließen. Auf einem offenbar in den kommenden Wochen anstehenden Hardware-Event soll der Softwareriese nämlich nicht wie erst kürzlich spekuliert das Surface Book 2 ankündigen.

Die neuesten Informationen zu Microsofts potentiellen Plänen für die Surface-Familie kommen von der bekanntermaßen über sehr gute Kontakte ins Microsoft-Umfeld verfügenden ZDNet-Reporterin Mary Jo Foley. Foleys jüngsten Äußerungen nach wird das Redmonder Unternehmen im kommenden April kein neues Surface Book zeigen, da dieses noch nicht bereit für den Marktstart sei. Zudem habe sie auch noch nichts über das Surface Pro 5 vernommen. Also erscheint auch dessen Vorstellung ungewiss.

Vor etwas mehr als einer Woche hatte Digitimes darüber berichtet, Microsoft verzichte beim Surface Book 2 auf das 2-in-1-Design der ersten Generation verzichte, um den Gerätepreis deutlich zu senken. Statt eines Hybriden aus Tablet und Notebook würde die neue Ausführung demnach also ein klassischer Laptop sein. Foley steht diesem Bericht genau wie viele andere Branchenbeobachter sehr skeptisch gegenüber, gibt allerdings auch zu bedenken, dass sie derzeit nicht wisse, was das Surface Book 2 schlussendlich darstellen werde.

Falls es aber trotz dieser eher ernüchternden Prognosen für die Surface-Familie tatsächlich ein Microsoft-Event im April gibt, wie es auch Foley mehrfach gehört haben will, welche Ankündigungen sind dann dort zu erwarten? Es würde für Microsoft zweifellos Sinn machen, zusammen mit dem nun so gut wie fertigen Windows 10 Creators Update neue Hardware zu veröffentlichten. Vielleicht wird das Unternehmen also einfach ein günstigeres Notebook mit Microsoft-Branding auf den Markt bringen? Mit diesem könnten dann beispielsweise auch Bildungseinrichtungen angesprochen werden. Oder aber es handelt sich um ein Gerät, das für die in der Gerüchteküche als Windows 10 Cloud bekannte kommende Betriebssystemversion optimiert wurde. Mit der Cloud-Variante will Microsoft Berichten nach künftig besser gegen Googles Chrome OS beziehungsweise Chromebooks konkurrieren.

Es ist offensichtlich, dass die Faktenlage zum Thema Microsoft-Hardware derzeit noch sehr dünn ist. Fans können sich jedoch damit trösten, den April bereits in greifbarer Nähe zu sehen. Wir werden also schon sehr bald darüber Bescheid wissen, was Microsoft sich für das nächste Monat hat einfallen lassen.

Quelle: ZDNet

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