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  3. Microsoft: Steve Ballmer spricht von stabilen Quartalszahlen

Microsoft scheint trotz Schuldenkriese und Unsicherheit bei den Verbrauchern gut da zu stehen. Die Nachfrage nach Windows 7 ist zwar im Laufe des zweiten Quartals gesunken, doch konnte das Unternehmen gute Zahlen vorweißen.

Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf insgesamt 20,9 Milliarden US-Dollar. Das Weihnachtsgeschäft war das stärkste in der Geschichte Microsofts. Vor allem der Verkauf der Spielekonsole Xbox 360 mit der Gestensteuerung Kinect fand viele Abnehmer. Der Aktienkurs stieg nachbörslich um drei Prozent.

Auch bei Office und Server-Software griffen die Kunden stärker zu als im Vorjahreszeitraum. Der PC-Verkauf hingegen gestaltete sich schleppen. Dies wirkte sich auch auf die Verkäufe des Windows 7 Betriebssystems aus, welches üblicherweise mit einem neuen PC ausgeliefert wird. Schuld hieran haben vor allem die zahlreichen Tablet-Computer und Smartphones. Viele Kunden sparen sich einen neuen Computer.

Wegen höheren Kosten in der Entwicklung lies der Gewinn nach und stagnierte auf 6,6 Milliarden US-Dollar. Konzernchef Steve Ballmer sprach dennoch von soliden Finanzergebnissen, zumal im Zuge des Jahres zahlreiche Neuerscheinungen auf den Markt kommen, darunter auch das neue Betriebssystem Windows 8, welches bei vielen mobilen Geräten seinen Einsatz finden soll.

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