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Microsoft-Patent: Designer zeigt wie das Surface Phone aussehen könnte (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
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Surface Pro: Mit den Surface-Tablets gelang es Microsoft im Laufe mehrere Jahre, eine neue Kategorie von PC zu erschaffen. Vergleichbares scheint das Unternehmen für den Smartphone-Markt zu planen.

Microsoft arbeitet Gerüchten nach an einem neuartigen Mobilgerät, das ein faltbares Display bieten und sich wie ein digitales Notizbuch verwenden lassen soll. Nach jahrelangen Spekulationen rund um ein mögliches Surface Phone des Redmonder Konzerns sowie dem Ende der Smartphone-Reihe Lumia könnte dieses Produkt also gewissermaßen den Wiedereinstieg Microsofts in dieses Marktsegment markieren. In der vergangenen Woche reichte Microsoft einige Patente ein, die zu belegen scheinen, dass das Konzept eines solchen digitalen Notizbuchs tatsächlich in der Hardware-Entwicklungsabteilung des Unternehmens existiert. Freundlicherweise hat der Designer David Breyer auf Grundlage einiger in den Patentanträgen enthaltenen Zeichnungen mehrere schicke 3D-Modelle erstellt.

Die Kompositionen von Breyer geben einen hervorragenden Eindruck davon, wie Microsofts faltbares Mobilgerät aussehen und funktionieren könnte. Es setzt sich demnach aus zwei Touchscreen-„Hälften“ zusammen, die sich wie ein Buch auf- und zusammenklappen lassen. Um das zentral verlaufende Bildschirmscharnier wölbt sich das Display beidseitig herum. So kann das Gerät dem Konzept nach auch im „geschlossenen“ Zustand einige Informationen auf einem kleinen Display-Rand darstellen. Und es lässt sich im Zelt-Modus oder aber mit nur einer Display-„Hälfte“ zum Nutzer gerichtet verwenden. Letzteres Verwendungsszenario scheint zumindest dem Aussehen nach der klassischen Smartphone-Nutzung recht nahe zu kommen. Aufgrund der neuartigen Konstruktion würde das Gerät aber natürlich einen deutlich größeren Funktionsumfang als aktuelle Smartphones aufweisen und könnte beispielsweise auch wie ein Notebook oder eben - Stylus-Unterstützung vorausgesetzt - wie ein Notizbuch verwendet werden. Rein visuell erinnern die Entwürfe von Breyer auch etwas an einige bereits im Laufe der vergangenen Jahre erschienene Geräte wie Nintendos 3DS oder Sonys Vaio P.

Recht viel mehr als diese Bilder aussagen gibt es derzeit nicht zu dem mysteriösen Microsoft-Gerät zu berichten. Es ist allerdings abschließend wichtig noch einmal darauf hinzuweisen, dass die 3D-Modelle auf echten Patenten des Unternehmens basieren. Das heißt zwar einerseits, es ist absolut möglich, dass Microsoft ein solches Produkt niemals auf den Markt bringen wird, andererseits aber eben auch, dass der Softwareriese auf jeden Fall Bemühungen in diese Richtung unternimmt beziehungsweise unternommen hat. Zudem kann konstatiert werden, dass diese Art von „Surface Phone“ ziemlich genau dem entsprechen würde, was Microsoft-CEO Satya Nadella vor einigen Monaten nur vage angedeutet hatte: Ein neuartiges Mobilgerät, das mehr zu bieten hat als die etablierten Smartphone-Designs und sich damit auch von diesen abheben kann.

Quelle: David Breyer (Twitter), The Verge

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