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  3. Microsoft: Internet-Geschäfte laufen schlecht

Microsoft Chef Steve Ballmer hat momentan keinen Grund zur Freude. Dass die Online-Geschäfte eine schwache Stelle von Microsoft darstellen, ist nichts Neues. Allein in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres musste ein operativer Verlust von mehr als 1,1 Milliarden Euro hingenommen werden. Damit nicht genug, nun muss eine hohe Abschreibung vorgenommen werden, da das Online-Geschäft langsamer wächst als erwartet wurde. Wie der Hersteller am Montag mitteilte wird sich die Abschreibung auf 4,9 Milliarden Euro belaufen. Dazu gehört auch die Suchmaschine Bing.

Im Jahr 2007 hatte Microsoft für 5 Milliarden Euro die Online-Werbefirma Aquantive gekauft. Damit sollte Rivale Google Konkurrenz im Bereich der Online-Werbung gemacht werden. Nun musste der Konzern aber einräumen, dass sich die Erwartungen nicht erfüllt haben und nun die Abschreibung im vieren Geschäftsquartal fällig wird. Am 19. Juli 20112 wird der Konzern die genauen Zahlen bekannt geben.

Quelle: Microsoft, dpa

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