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MediaTek wohl demnächst mit Prozessoren mit 10 und 12 Kernen.Bildquelle: MediaTek
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Mehr Kerne und alles wird besser: MediaTek ist seit längerem dafür bekannt in Sachen Mobile CPUs und Kernanzahl vorzulegen.

Im Desktop-Bereich begnügen wir uns nach wie vor mit Quare-Core-Prozessoren und kommen damit bestens klar. Im Mobile Segment hingegen scheint man der Meinung zu sein das mehr Kerne auch immer gleich eine bessere Leistung bedeuten. Ähnliches war für kurze Zeit auch im PC- und Konsolensegmet zu beobachten. Fand man doch in der PlayStation 3 noch eine spezielle CPU mit 7 Recheneinheiten vor. Smartphones und Tablets haben inzwischen in der Regel eine CPU mit vier Kernen, aber auch Varianten mit zwei, drei und sechs bzw. acht Kernen gibt es nun immer häufiger. MediaTek zählt bei den Octa-Core Chips zu den Vorreitern, bei Qualcomm greift man erst in diesem Jahr häufiger auf die SoC-Einheiten mit Hexa- und Octa-Core Varianten zurück.

Bei Prozessoren mit acht Kernen trifft man häufig zwei Doppelgespanne an. Dabei arbeiten vier Stromsparende Kerne und vier leistungsstarke Kerne gemeinsam auf einem SoC. Je nach Nutzungsverhalten sind die entsprechenden Kerne aktiv, es können aber auch alle Kerne gleichzeitig genutzt werden. Das es dabei nicht immer auf Anzahl der Kerne ankommt beweisen Nvidia und Apple. Deren Prozessoren mit zwei bzw. drei Kernen schlagen aktuell praktisch alle vorhandenen Exemplare mit 4, 6 und 8 Kernen die es auf dem Markt gibt. MediaTek soll Gerüchten zu Folge bereits Überlegungen für CPUs mit 10 oder 12 Kernen anstellen. Diese sollen wie üblich bei MediaTek in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen.

Neben diesen Gedankenspielen erwarten uns auch neue SoC-Varianten mit vier und acht Kernen, sowie LTE-Unterstützung basierend auf 64-Bit Architektur. Neu ist auch der MediaTek MT2601, welcher für die Verwendung in Android Wear Geräten entwickelt wurde. In diesem SoC findet sich ein 1,2 GHz Dual-Core ARM Cortex A7 Prozessor, die ARM Mali-400 GPU und eine Unterstützung für Displays mit qHD-Auflösung. Der MT2601 ist ab sofort für die Massenfertigung bereit und wird sicher in zukünftigen Wearables anzutreffen sein.

Quelle: Lilliputing

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