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Mate 10 (Pro & Lite): Huawei enthüllt neue Premium-Smartphones (Bild 1 von 7)Bildquelle: Huawei
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Mate 10 Pro: Huawei hat seinem neuesten High-End-Smartphone nicht nur ein SoC für künstliche Intelligenz, sondern auch ein 6 Zoll großes OLED-Display im 18:9 Format spendiert.

Huawei hat heute auf einem Event in der süddeutschen Metropole München seine neuesten Premium-Smartphones präsentiert. Wie bereits im Vorfeld erwartet worden war, handelt es sich dabei um das Mate 10, das Mate 10 Pro und das Mate 10 Lite. Außerdem wird es vom Mate 10 eine spezielle Porsche Design Edition zu kaufen geben, die aufgrund der Verwendung höherwertiger Materialien und einiger Design-Änderungen deutlich teuerer ist als die "gewöhnliche" Ausführung. In Deutschland erscheint ausschließlich diese hochpreisige Mate 10 Variante.

Auch wenn das Mate 10 Pro nach dem Mate 10 Porsche Design „nur“ die zweitteuerste Smartphone-Neuvorstellung des heutigen Tages von Huawei darstellt, ist dieses Modell nichtsdestotrotz der Star des Portfolios. Das liegt in erster Linie daran, dass die Porsche Design Edition sicherlich nur in recht geringer Stückzahl verfügbar sein wird. Im direkten Vergleich mit dem einfachen Mate 10 sowie dem Mate 10 Lite wirft es sein 6 Zoll großes OLED-Display mit 18:9 Seitenverhältnis und HDR10 Unterstützung plus einer NTSC-Farbraumabdeckung von 112 Prozent in die Waagschale.

Mate 10 Pro
Mit dem Mate 10 Pro wird Huawei Mitte November ein Smartphone auf den europäischen Markt bringen, das all die derzeitig verfügbaren Innovationen des chinesischen Unternehmens in sich vereint. Das beginnt beim erwähnten 6 Zoll Display, das mit 2160 x 1080 Pixel auflöst, und reicht bis zum in Eigenregie entwickelten Octa-Core-SoC Kirin 970, das aufgrund seiner zusätzlichen Neural-Network Processing Unit (NPU) vollmundig als weltweit erste mobile Computing-Plattform für künstliche Intelligenz beworben wird.

Das 178 Gramm und 7,9 Millimeter dicke schwere Mate 10 Pro verfügt über ein nach IP67 wasserdichtes sowie staubgeschütztes Chassis mit Aluminiumrahmen, einen 4000 mAh Akku, der für bis zu 32 Stunden Sprechzeit gut sein soll, 6 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Flash-Speicher, ein Funkmodul mit Unterstützung für 4G LTE (Cat. 18), WLAN nach 802.11ac, Bluetooth 4.2 und NFC sowie einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite.

Ebenfalls auf der Rückseite findet sich bei dem Gerät ein Dual-Kamera-System, das sich aus einem 20 Megapixel Monochrom- und einem optisch stabilisierten 12 Megapixel Farbsensor (jeweils mit f/1.6 Blende und Leica-Objektiv) zusammensetzt, und ein LED-Blitz. Die Frontkamera bietet einen 8 Megapixel Sensor mit f/2.0 Blende.

Wie es Apple im vergangenen Jahr mit der iPhone 7 Reihe vormachte und es mittlerweile von immer mehr Smartphone-Hersteller übernommen wird, verzichtet auch Huawei beim Mate 10 Pro auf den altbewährten 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss. Es lassen sich kabelgebundene Kopfhörer somit nur direkt am USB 3.1 Typ-C Port, oder aber via beiliegendem USB Typ-C auf 3,5 mm Adapter anschließen. Über den Typ-C Anschluss lässt sich der Akku des Smartphones außerdem schnell laden. Huawei gibt rund 30 Minuten für eine Aufladung von 0 auf 58 Prozent an. Eine vollständige Aufladung soll 90 Minuten in Anspruch nehmen.

Mate 10 und Mate 10 Porsche Design
Anders als das Pro-Modell ist das einfache Mate 10 mit einem 5,9 Zoll großen LC-Display im typischen 16:9 Bildformat, dessen Auflösung 2560 x 1440 Pixel beträgt, und einem Fingerabdrucksensor direkt darunter bestückt. Weitere nennenswerte Unterscheidungsmerkmale sind die lediglich 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Flash-Speicher, das Vorhandensein eines microSD-Slots und eines Kopfhöreranschlusses sowie ein nicht wasserfester Gehäuse. Kameraausstattung, Akku-Kapazität und Chipsatz sowie Software-Features sind hingegen identisch.

Deutlich mehr Mate 10 Pro als Mate 10 ist das Mate 10 Porsche Design. Das klingt verwirrend, erklärt sich aber rasch bei einem Blick auf die Spezifikationen. Die Sonderausgabe des Mate 10 bietet beispielsweise sowohl dasselbe 18:9 Display wie das Mate 10 Pro als auch 6 Gigabyte RAM. Davon abgesehen kann es sich durch ein in Schwarz gehaltenes Gehäuse mit einer Rückseite aus Glas und dem ein oder anderen speziellen Design-Kniff, 256 Gigabyte Flash-Speicher, einer von Porsche Design modifizierten Benutzeroberfläche sowie einem erweiterten Lieferumfang (Schutzhülle aus Leder, zwei USB-Netzteile und passende kabelgebundene Kopfhörer) von den anderen Smartphones abheben.

Mate 10 Lite
Das Mate 10 Lite ist dem Mate 10 Pro auf den ersten Blick sehr ähnlich, da es genau wie das Flaggschiff-Modell einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite sowie ein Display im 18:9 Format besitzt. Letzteres ist mit einer Bildschirmdiagonalen von 5,9 Zoll jedoch minimal kleiner und verwendet ein IPS-Panel. Weitere entscheidende Unterschiede zwischen Pro- und Lite-Modell sind in den Bereichen Chipsatz sowie Kameratechnik auszumachen.

Im 164 Gramm schweren und 7,5 Millimeter dünnen Mate 10 Lite arbeitet das Kirin 659 Octa-Core-SoC, dem 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Flash-Speicher zur Seite stehen. Der Akku bietet eine Kapazität von 3340 mAh und soll bis zu 20 Stunden Gesprächszeit ermöglichen. Die Aufladung erfolgt über einen microUSB-Port. Das Gehäuse des Mittelklasse-Premium-Geräts ist nicht wasserfest, wartet dafür aber mit einem microSD-Kartenslot und 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss auf. Für Funkverbindungen werden 4G LTE, WLAN nach 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.2 unterstützt.

Auch in Sachen Kameras bietet das Mate 10 Lite ganz andere Technik als die anderen Vertreter der Mate 10 Reihe. Die rückseitige Dual-Kamera nutzt eine Kombination aus 16 und 2 Megapixel Sensor und die Frontkamera kann ebenso mit zwei Modulen auftrumpfen, von denen ein Sensor mit 13 und der andere mit 2 Megapixel auflöst. Mit Hilfe des Zweitsensors ermöglicht Huawei eigenen Angaben nach sowohl mit Rück- als auch Frontkamera Aufnahmen mit Bokeh-Effekt.

Software
Die Smartphones Mate 10 Pro und Mate 10 Porsche Design werden ab Werk mit der aktuellsten Android-Ausgabe 8.0 Oreo ausgeliefert, der Huawei allerdings in gewohnter Manier einen eigenen Stempel aufdrückt. Auf den Geräten kommt die Hersteller-eigene Oberfläche EMUI erstmals in Version 8.0 zum Einsatz, die als Neuerung unter anderem einen PC-Modus bereithält. Auf dem Mate 10 Lite wird allerdings zum Marktstart erst einmal noch Android 7.0 Nougat inklusive EMUI 5.1 laufen.

Preise und Verfügbarkeit
Huawei wird das Mate 10 Pro in Deutschland zum Preis von 799 Euro und in den Farben "Titanium Grey", "Midnight Blue" sowie "Mocha Brown" ab Mitte November verkaufen. Das Mate 10 Lite erscheint hierzulande ebenfalls Mitte November zum Preis von 399 Euro und in den drei Farbvarianten Blau, Gold sowie Schwarz. Das exklusive Mate 10 Porsche Design schließlich wird der Hersteller in Deutschland zum Preis von voraussichtlich 1395 Euro ab Mitte Dezember 2017 anbieten.

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