1. Startseite
  2. News
  3. Mass Effect 3 im Notebook-Gamecheck [Update]

Als Commander Shepard ziehen Sie ein drittes Mal gegen die Alien-Zivilisation „Reaper“ in den Kampf. Im Gegensatz zu vielen anderen Science Fiction Action-Spielen kann Mass Effect 3 bereits als Rollenspiel mit verschiedenen Handlungssträngen bezeichnet werden.

Zum Testzeitpunkt standen uns 15 verschiedene Notebook-Systeme zur Verfügung.

Intel Ivy Bridge Notebooks


Durch die Austauschbarkeit der Komponenten in den Gaming-Notebooks von One, MSI und Schenker konnten wir alle Vierkern Intel Ivy Bridge Prozessoren (Quad-Cores, 3. Generation) sowohl mit der Nvidia Geforce GTX 670M als auch mit der Nvidia Geforce GTX 675M ausführlich testen. Arbeitsspeicher- und Festplatten-Kombinationen blieben in den Geräte erhalten und wurden nicht verändert.

Intel Sandy Bridge / AMD Notebooks


Testszenario & Benchmark-Ergebnisse
Eine automatische Benchmark-Sequenz kann Mass Effect 3 nicht aufweisen, weshalb wir händisch und mit Hilfe der Fraps-Software eine FPS-Messung im Unterhaus des Präsidiums der Zitadelle vornehmen. Dabei bewegen wir uns zwischen dem meridianischem Marktplatz und dem Apollo Café für die Dauer von 25 Sekunden. Viele NPC und Beleuchtungseffekte sorgen für einen guten Durchschnittswert, der sich so auf das komplette Spiel reflektieren lässt. Um eine optimale Vergleichsmöglichkeit mit Desktop-Systemen zu gewährleisten, haben wir uns an der Testsequenz von PC Games Hardware orientiert. Dabei messen wir mit einer für Notebooks relevanten Auflösung von 1.366 x 768 Pixel und deaktivieren per GamerSettings.ini die vertikale Synchronisation und die dadurch eintretende Frame-Limitierung.

Globale Details-Einstellungen


Probleme mit Crossfire-Lösungen der AMD APUs
Anhand der AMD Radeon HD 6540G2 stellen wir fest, dass der Crossfire-Modus von AMD APUs in DirectX-9-Spielen nicht funktioniert. Die im Toshiba Satellite L755D-14U verwendete Kombination aus AMD Radeon HD 6520G und Radeon HD 7450M führt Mass Effect 3 somit nur mit der integrierten Grafikeinheit aus. In DirectX 11 Titel oder Benchmarks funktioniert der Hybrid-Modus via Crossfire jedoch problemlos. Negativ wirkt sich die Fehlprogrammierung auf ältere Titel oder Konsolen-Portierungen aus, die häufig auf dem alten DirectX-9-Standard basieren.

Wie viel Geld muss ich für ein Notebook ausgeben?
Mass Effect 3 verwendet eine leicht aufpolierte Unreal 3 Engine, was die Anforderungen an aktuelle Notebook-Hardware nicht allzu hoch aussehen lässt. Für den Einstieg auf niedrigen Details reichen bereits Einsteiger-Grafikkarten wie die Nvidia Geforce GT 520M oder die AMD Radeon HD 6470M in Kombination mit einem Intel Core i3 Prozessor. Für mittlere und hohe Detailstufen empfehlen wir einen Intel Core i5 Prozessor und Mittelklasse-Grafiklösungen wie die Nvidia Geforce GT 540M, die Nvidia Geforce GT 630M oder die AMD Radeon HD 6630M. Preislich schafft man es also unter 500 Euro (niedrige Details) beziehungsweise unter 600 Euro (mittlere / hohe Details) zu bleiben. Wer zusätzlich die Grafikkartentreiber nutzt, um Kantenglättungsoptionen zu verbessern, der sollte mindestens zu einer Nvidia Geforce GTX 560M greifen, die in Notebook-Systemen unter 1.000 Euro Verwendung findet.

Redaktions-Empfehlungen (Stand 14.03.2012)
Preisbewusste Mass Effect 3 Spieler können unter anderem zum Medion Akoya P6631 greifen, das mit Intel Core i3 und Core i5 Prozessoren sowie Nvidia Geforce GT 540M ausgestattet ist. Gleiches gilt für die Acer Aspire 5750G und Schenker Notebooks XMG A520 / A521 Serie. Wer über den Tellerrand von Mass Effect 3 hinaus schauen will und auch leistungshungrige Titel wie Battlefield 3 und Batman: Arkham City in angemessener Auflösung und Detailstufe spielen möchte, der greift zu den kompromisslosen Gamern. Zu diesen zählt zum Beispiel das Medion Erazer X6819 und das Schenker XMG P511. Die beste Performance im gesamten Gaming-Segment erreicht man derzeit unter anderem mit dem Schenker XMG P501 und dem MSI GT783H, die beide mit der leistungsstarken Nvidia Geforce GTX 580M ausgestattet sind.

Fazit
Mass Effect 3 gehört jetzt schon zu den beliebtesten Titeln im Jahr 2012. Das Action-Rollenspiel ist vor allem für preisbewusste Spieler interessant, die nicht mehr als 500 bis 600 Euro für ein neues Notebook ausgeben wollen oder mit älterer Hardware unterwegs sind. Die Unreal 3 Engine lässt auch hohe Details nicht allzu sehr in die Performance einschlagen. Ein Intel Core i5 Prozessor in Kombination mit einer Mittelklasse-Grafikkarte reicht bereits aus, um in den vollen Genuss des Spiels zu kommen. Für hohe FullHD-Auflösungen und zusätzliche Einstellungen in den Grafikkarten-Treibern sollte jedoch ein waschechtes Gaming-Notebook zu Rate gezogen werden. Dieses kostet zwar deutlich mehr, ist dafür aber auch für die Zukunft gegen leistungshungrige Titel abgesichert.

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.