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MacBook Pro (Mid 2018): Apple behebt CPU-Probleme mit Firmware-Update (Bild 1 von 1)Fotogalerie (1)
Im Fokus: Die neuen, leistungsfähigeren MacBook Pro Modelle generieren seit ihrer Vorstellung vor knapp zwei Wochen nicht nur positive Schlagzeilen.

Apple hat auf die zahlreichen im Netz kursierenden Meldungen über eine zu hohe Hitzeentwicklung respektive eine deutliche Verringerung der Prozessorleistung bei Nutzung fordernder Anwendungen im Zusammenhang mit den neuen MacBook Pro Modellen (Mitte 2018) reagiert. Den Angaben des Herstellers nach konnte es tatsächlich bei den ersten Käufern der High-End-Notebooks zu „CPU-Throttling“ kommen, wenn der verbaute Core i Prozessor mit bis zu sechs Kernen entsprechend gefordert wurde. Allerdings sei dieses problematische Verhalten nicht etwa durch ein zu schwaches Kühlsystem oder einen anderen technischen Mangel aufgetreten, sondern vielmehr durch einen Fehler in der Firmware. Ab sofort liefert Apple daher macOS High Sierra in der Version 10.13.6 aus, die ein spezielles Firmware-Update für das neue 13 und 15 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar mitbringt, welches eben diesen Bug ausmerzt.

Den vorliegenden offiziellen Informationen nach war lediglich ein kleiner, unscheinbarer Einstellungsfehler in der Firmware Schuld an der zuvor von einigen Medienvertretern und YouTubern beobachteten CPU-Drosselung. Diesen Fehler hatten die Apple-Ingenieure bei der Auslieferung der ersten Charge der neuen MacBook Pro Generation übersehen. Besonders deutlich bemerkbar hatte sich die unüblich rasch abfallende CPU-Leistung bei Exemplaren des 15 Zoll MacBook Pro manifestiert, das mit dem leistungsfähigsten Intel Core i9 Prozessor bestückt ist. Allerdings war beispielsweise in den Tests von Notebookcheck auch die aggressive Taktregulierung der anderen verfügbaren Intel-Prozessoren in 15 Zoll sowie 13 Zoll MacBook Pro beanstandet worden.

Durch das jüngste Firmware-Update scheinen ersten Erkenntnissen nach die gröbsten Probleme mit dem Powermanagement der Intel-Prozessoren in allen Varianten der neuen MacBook Pro mit Touch Bar Generation gelöst, Tester berichten zwar weiterhin von einer hohen Temperaturentwicklung, allerdings zugleich Leistungswerten im erwartbaren Spektrum – und nicht etwa darunter. Apple verspricht für das neue 15 Zoll Macbook Pro eine um 70 Prozent und für das neue 13 Zoll MacBook Pro eine um das Doppelte gesteigerte Performance im direkten Vergleich mit dem jeweiligen Vorgängermodell.

Die höhere Performance erzielen die neuen Apple-Notebooks hauptsächlich durch die erstmals verbauten Intel-Prozessoren der 8. Core-Generation mit vier (13 Zoll Modelle) respektive sechs (15 Zoll Modelle) Kernen. Im 15 Zoll MacBook Pro setzt Apple außerdem erstmals auf DDR4-Arbeitsspeicher in einer Maximalbestückung von 32 Gigabyte. Weitere Verbesserungen der 2018er Geräte von Apple sind unteranderem Displays mit True-Tone-Unterstützung sowie der T2-Chip, der als Speichercontroller dient, die Touch Bar steuert und dafür sorgt, dass Siri nun auch auf den neuesten Macs bei Bedarf via Sprachkommando („Hey Siri“) aktiviert werden kann.

Quelle: Ars Technica, The Verge