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MacBook Pro & Air 2016: Apple soll Notebooks seit 2. Quartal fertigen lassen (Bild 1 von 1)Bildquelle: notebookinfo.de
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MacBook Pro: Das mittlerweile mehrere Jahre alte Design der Profi-Notebooks von Apple ist Reif für eine Überarbeitung.

In Anbetracht fehlender echter Neuigkeiten zu den mit Gerüchten umrankten überarbeiteten MacBook Pro und MacBook Air Modellen hat sich Forbes kürzlich mit Marktanalysten unterhalten. Der US-Publikation nach gab dabei eine Analystin der Firma IHS Markit Technology zu verstehen, dass Apple bereits im zweiten Kalenderquartal 2016 mit der Produktion entsprechender neuer Notebooks begonnen habe.

Da es nach wie vor keine offizielle Ankündigung Apples hinsichtlich einer Neuauflage des MacBook Air oder des MacBook Pro gibt, überrascht die Aussage der IHS Markit Technology Analystin Rhoda Alexander, die Forbes zitiert, doch etwas. Insbesondere eine Frage drängt sich auf: Warum stellt Apple die Produkte nicht vor, die seit dem zweiten Quartal vom Stapel laufen? Leider liefert Forbes darauf keine zufriedenstellende Antwort. Aufgrund der in dem Artikel verwendeten Formulierungen gehen wir aber davon aus, dass - sofern die Aussagen der Analystin überhaupt zutreffend sind - die Serienproduktion erst ganz zum Schluss des zweiten Quartals, sprich Ende Juni, aufgenommen wurde.

Die Analystin wird des Weiteren derart von Forbes zitiert, dass kein Interpretationsspielraum bezüglich der grundsätzlichen Beschaffenheit der kommenden Apple-Notebooks übrig bleibt. Laut Alexander haben die Kalifornier definitiv ein neues 13,3 Zoll MacBook Pro, ein neues 15,4 Zoll MacBook Pro sowie ein neues 13,3 Zoll MacBook Air entwickelt. Alle diese Produkte sollen Ende September oder im Oktober 2016 auf den Markt kommen. Zumal allerdings im September nur noch wenige Tage übrig sind, ist die Vorstellung im kommenden Monat wohl wahrscheinlicher.

Zusätzlich zu dem groben Veröffentlichungszeitraum liefert Alexander gegenüber Forbes außerdem noch ein interessantes technisches Detail. Gemäß der vorliegenden Infos werden alle kommenden Apple-Notebooks noch mit Intels Core Prozessoren der 6. Generation alias Skylake ausgestattet sein. Angesichts des kommunizierten Produktionsstarts im zweiten Quartal sowie der Tatsache, dass Intel - soweit bekannt - aktuell nur besonders energieeffiziente U- und Y-Serie Prozessoren aus der 7. Core-Generation (Kaby Lake) an Hersteller liefern kann, diese jedoch für die MacBook Pro Reihe nicht leistungsfähig genug sind, erscheint das plausibel.

Die im Vergleich zur Kaby Lake Familie schlechtere Grafik-Performance der älteren Skylake-Chips könnte Apple zumindest bei den MacBook Pro Modellen ohnehin durch dedizierte Grafikchips unbedeutend machen. Forbes zitiert diesbezüglich den Canalys-Analysten Daniel Matte, der AMD Polaris GPUs in zumindest einigen der MacBook Pro Konfigurationen erwartet.

Die Analysten-Zitate von Forbes decken sich mit einem ein paar Wochen alten Bloomberg-Bericht von Mark Gurman, in dem der Reporter mit bekanntlich hervorragenden Kontakten zu Apple-nahen Quellen über kommende Macs informierte. Auch Gurmans Worten nach wird Apple im Oktober eine Reihe brandneuer Computer vorstellen, darunter ein überarbeitetes MacBook Air mit USB-C-Anschlüssen, neue iMacs mit aktuellen AMD-Grafikchips sowie komplett neu designte, super-flache MacBook Pro Ausführungen. Das bislang in der Gerüchteküche am meisten Beachtung findende Ausstattungsmerkmal der kommenden Profi-Notebooks von Apple ist allerdings eine OLED-Touch-Leiste, die anstelle der altbewährten Funktionstasten oberhalb der Tastatur zu finden sein und unterschiedliche Bedienelemente je nach geöffneter Anwendung darstellen können soll.

Quelle: Forbes

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