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MacBook Pro 2016: Ältere Thunderbolt 3 Peripherie kann Probleme bereiten (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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Adapter-Zwang: Apples Entscheidung, beim neuen MacBook Pro nur auf USB-C Ports (mit Thunderbolt 3) zu setzen, birgt seine Tücken.

Es wird in diesen Tagen viel über Apples neue MacBook Pro Generation geschrieben. Das liegt natürlich zum einen am schicken Design und der brandneuen Touch Bar, aber zum anderen auch an der Tatsache, dass die Geräte lediglich über einen Kopfhöreranschluss und maximal vier USB-C-Ports mit Thunderbolt 3 Unterstützung verfügen. Dieser Schnittstellenwahl gehört im Notebook-Segment zweifellos die Zukunft, im Hier und Jetzt ist sie allerdings vielen Nutzern ein Dorn im Auge, weil angesichts der aktuellen Peripheriegeräte auf vielerlei Adapter zurückgegriffen werden muss. Wie sich nun außerdem herauskristallisiert, sind offenbar auch nicht alle der noch relativ wenigen bereits für Thunderbolt 3 geeigneten Produkte mit Apples neuen Premium-Laptops kompatibel.

Nähere Informationen zur Kompatibilität der 2016er MacBook Pro Genration mit bestehender Thunderbolt 3 und USB-C Hardware liefert der Zubehörhersteller Plugable. Den Aussagen des Unternehmens nach funktionieren an den Apple-Notebooks keine Geräte oder Adapter, die Intels Thunderbolt 3 Chipsatz Alpine Ridge oder die erste Generation des Texas Instruments USB-C Chipsatzes TPS65982 integrieren. Aus exakt diesem Grund warnt Plugable vor der Verwendung zwei seiner Adapter (Thunderbolt 3 auf miniDisplayPort und Thunderbolt 3 auf HDMI) zusammen mit der neuen MacBook Pro Generation. Darüber hinaus hat der Hersteller den Marktstart einer Thunderbolt 3 Docking-Station nach hinten verschoben, um dort zuerst noch einen neueren, mit den Laptops kompatiblen Chipsatz einzubauen.

Von der Inkompatibilität mit älteren Thunderbolt 3 Chipsätzen abgesehen weist Plugable zudem darauf hin, dass auch USB-C Zubehör (ohne Thunderbolt 3) Probleme bereiten kann. Der Hersteller selbst konnte beispielsweise Auffälligkeiten bei der Verwendung eines USB-C Hubs reproduzieren. Allen Käufern eines MacBook Pro Modells der neuesten Generation ist also wärmstens zu empfehlen, sich vor dem Erwerb von USB-C und Thunderbolt 3 Adaptern beziehungsweise Peripherie möglichst genau bei Apple darüber zu informieren, ob das gewünschte Produkt auch einwandfrei mit dem Notebook zusammenarbeiten wird.

Apple verkauft ein 13 Zoll Einstiegsmodell in der 2016er MacBook Pro Line-up, das keine Touch Bar und nur zwei Thunderbolt 3 Ports bietet. Das 13 Zoll respektive das 15 Zoll Mac Book Pro mit Touch Bar hält hingegen vier Thunderbolt 3 Ports für den Anwender bereit. Bereits vor einigen Tagen ist allerdings bekannt geworden, dass beim kleineren Modell mit Touch Bar die beiden Anschlüsse auf der rechten Seite einen geringeren Datendurchsatz bieten als die beiden auf linken.

Quelle: Plugable

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