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Das LG G2 im Test bei notebookinfo.deBildquelle: notebookinfo | st
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Eigener Prozessor: Beim LG G2 hat man noch auf Qualcomm-Chips gesetzt. Könnte sich das beim LG G2 ändern?

Der LG ODIN genannte Prozessor stellt den ersten Versuch dar, einen Prozessor für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets selbst zu entwickeln und den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Ein erster vermutlicher Prototyp des Octa-Core-Prozessors ist nun in der Datenbank von AnTuTu gesichtet worden, dessen Ergebnis über 27.000 Punkte beträgt. Was das Ergebnis so überraschend macht ist die Tatsache, dass der Prozessor auf Basis der big.LITTLE-Technologie von ARM mit lediglich 1 GHz Taktfrequenz getestet wurde. Vergleichbare Leistung bietet nur noch der Quadcore Snapdragon 600, dessen vier Kerne mit mindestens 1,7 GHz getaktet sind.

Der Eintrag in der Datenbank von AnTuTu offenbart zudem, dass LG bei der Grafikeinheit auf eine PowerVR Series 6 GPU setzt. Damit hat sich LG einen der stärksten Vertreter mobiler Grafikchips ausgesucht, der unter anderem in Apples A7 Prozessor von iPhone 5S, iPad Air und iPad mini Retina seinen Dienst sehr überzeugend verrichtet. Über mangelnde Grafikleistung darf sich definitiv niemand beschweren.

Ob es sich wirklich um einen Prototypen handelt oder schon eine finale Version des LG ODIN geht aus dem Datenbank-Eintrag nicht hervor. Dennoch zeigt das Ergebnis deutlich das Potential von LGs erstem eigenen Prozessor, den der Konzern unter anderem in eigenen Smartphones einsetzen will. Ob bereits das LG G3 davon angetrieben wird ist eher unwahrscheinlich. Andererseits hätte LG damit definitiv einen Wow-Effekt bei der offiziellen Vorstellung des LG G3 und würde zeigen, dass man die ARM-Architektur sehr gut adaptieren kann.

Quelle: AnTuTu Datenbank

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