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LG G7 ThinQ: High-End-Smartphone mit KI-Taste offiziell vorgestellt (Bild 1 von 3)Bildquelle: LG
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Smartphones mit Notch: Ähnlich wie das iPhone X weist auch das 6,1 Zoll große Display des LG G7 ThinQ am oberen Bildschirmrand eine kleine Aussparung auf.

LG hat sein neuestes Flaggschiff-Smartphone, das G7 ThinQ, enthüllt. Nach zahlreichen Leaks in den vergangenen Wochen hat nun also auch der südkoreanische Hersteller ein brandaktuelles High-End-Modell für das Jahr 2018 vorzuweisen. Die Frontseite des Smartphones wird fast vollständig von einem 6,1 Zoll großen Display abgedeckt, das eine „Notch“, also ein kleine Aussparung am oberen Rand, zeigt.

Das Verb „zeigen“ ist im Zusammenhang mit der Display-Notch des LG G7 ThinQ mit Bedacht gewählt, da es sich hier nicht wie bei Apples iPhone X um einen festen Bestandteil des Gesamtkonzepts des Smartphones handelt. So überlässt LG etwa Kunden die Entscheidung, ob sie die Einkerbung lieber ausblenden und stattdessen einen schmalen, durchgehenden schwarzen Balken am oberen Bildschirmrand darstellen wollen. Im Bereich der Notch befinden sich in jedem Fall eine Frontkamera sowie ein Lautsprecher und Sensoren.

Bei dem 6,1 Zoll Panel des G7 ThinQ an sich handelt es sich um ein LCD-Fabrikat, das ein Bildformat von 19,5:9 aufweist und eine Auflösung von 3120 x 1440 Pixel bietet. Dank einer RGBW-Anordnung der einzelnen Pixel soll das HDR 10 kompatible Display außerdem einen sehr hohen Kontrastwert und eine maximale Helligkeit von 1000 Nits abliefern.

Das Chassis des LG G7 ThinQ ist nach IP68-Zertifizierung und dem Militärstandard MIL-STD-810G gegen Wasser, Staub, Stürze sowie widrige äußere Bedingungen geschützt und besteht aus einem Aluminiumrahmen mit einer Frontabdeckung sowie einer Rückseite aus robustem Gorilla Glass 5. Abgesehen von den schmalen Display-Rändern und der Notch fällt beim ersten Blick auf das Smartphone auch eine zusätzliche Hardware-Taste an der Gehäuseseite auf. Diese ist vom Hersteller einzig und allein für die Aktivierung des digitalen Helfers Google Assistant vorgesehen. Auf die Implementierung eines proprietären Assistenten wie es Samsung mit Bixby auf seinen Galaxy-Flaggschiffen vorgemacht hat verzichtet LG glücklicherweise.

Großen Wert hat LG beim G7 ThinQ auch auf die Verbesserung des rückseitigen Dual-Kamera-Systems gelegt. Dieses arbeitet mit zwei 16 Megapixel Sensoren, von denen einer in einem Modul mit f/1.6 Normalobjektiv, der andere in einem Modul mit 107 Grad f/1.9 Weitwinkelobjektiv steckt. Die Dual-Cam kann somit mehrere verschiedene Aufnahmemodi bieten, die der Hersteller mit diversen von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten Funktionen garniert. Die Frontkamera des Smartphones knipst Fotos mit einem 8 Megapixel Sensor und f/1.9 Objektiv.

Angetrieben wird das 162 Gramm schwere G7 ThinQ erwartungsgemäß von Qualcomms aktuellem High-End-SoC Snapdragon 845, dem 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte UFS 2.1 Speicher zur Seite stehen. Im Smartphone-Gehäuse integriert sind auch ein 3000 mAh Akku, Boombox-Lautsprecher mit kräftigem Bass und ein Quad DAC. Als Betriebssystem installiert LG Android 8.0 Oreo vor.

Das neue G7 ThinQ wird LG bereits in den kommenden Tagen auf dem Heimatmarkt Südkorea zum Kauf anbieten. In Deutschland und auf anderen europäischen Märkten müssen sich Interessenten allerdings noch bis Anfang Juni 2018 gedulden. Hierzulande wird das hochwertige Android-Gerät laut Hersteller dann in den beiden Farbvarianten „New Aurora Black“ und „New Platinum Gray“ zum Preis von 849 Euro (UVP) erscheinen. Ab 25. Mai will LG in Deutschland Vorbestellungen für das G7 ThinQ akzeptieren.