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  3. Konkurrenz für Qualcomm? Huawei & HiSilicon punkten mit dem Kirin 920

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Huawei tritt mit seinem eigenen Kirin 920 SoC in Konkurrenz zu Qualcomm.

Denn im Huawei H300 steckt erstmals ein Kirin 920 von HiSilicon drin, einem Tochter-Unternehmen von Huawei zur Entwicklung eigener Mobil-Prozessoren. Von diesem Prozessor spricht der chinesische Konzern schon etwas länger, aber dieses Mal scheinen den großen Worten auch Taten zu folgen. Der Prozessor mit seinen acht Kernen muss sich nur ganz knapp dem Snapdragon 805 von Qualcomm geschlagen geben, der seine Leistungsfähigkeit auf dem MWC 2014 mit einem 4K-Tablet bereits demonstrierte.

Allerdings wird der Kirin 920 kein echter Octa-Core-Prozessor sein. HiSilicon setzt unter anderem wie Samsung auf die big.LITTE-Technologie von ARM, welche die Kombination verschiedener Prozessorkerne vorsieht. Befindet sich das Gerät im Leerlauf oder werden einfache Apps genutzt, tritt ein Quad-Core bestehend aus Energie-Effizienten Cortex A7 Kernen in Aktion. Sind stattdessen anspruchsvolle Apps wie Spiele im Fokus, dann verrichtet ein Quad-Core-Prozessor mit leistungsfähigeren Cortex A15 Kernen seinen Dienst. Ob der Kirin 920 im Huawei H300 auch Heterogenous Multi-Processing (HMP) unterstützt ist nicht bekannt. Im HMP-Modus sind alle Prozessorkerne gleichzeitig nutzbar.

Einen ersten Achtungserfolg hat Huawei mit dem Kirin 920 nun definitiv setzen können, was die Konkurrenz aufhorchen lässt. Jetzt müssen nur noch zügig entsprechend ausgerüstete Geräte des chinesischen Konzerns erscheinen, denn das ist bisher ein großes Manko von Huawei gewesen: Es wurden immer wieder sehr gute Geräte vorgestellt aber bis sie in den Handel kamen verging zu viel Zeit, sodass die Konkurrenz wieder an dem Huawei vorbeizog.

Quelle: Tab Tech

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