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iPhone 8: HomePod-Firmware bestätigt Ausstattungsmerkmale (Bild 1 von 1)Bildquelle: notebookinfo.de
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Neue iPhone Generation: Die Gerüchte zu den diesjährigen iPhone-Modellen kochen seit Monaten fast über, aber nun scheinen erstmals Features bestätigt.

Wir nähern uns mit großen Schritten der Vorstellung der diesjährigen iPhone-Generation. Sehr wahrscheinlich im kommenden September wird Apple die neuen 2017er Modelle präsentieren. Allerdings konnte die Gerüchteküche bislang nicht zweifelsfrei konkretisieren, welche Features diese mitbringen werden. Als ziemlich sicher gilt aufgrund diverser Leaks immerhin, dass es in diesem Jahr sowohl erwartungsgemäß zwei iPhones der S-Kategorie – also vermutlich das iPhone 7s und das iPhone 7s Plus - im seit dem iPhone 6 bekannten Industriedesign geben wird, als auch eine brandneue sehr wahrscheinlich anders aussehende, aber dafür noch teurere High-End-Variante. Ein Tweet von Entwickler Steve Troughton-Smith scheint nun außerdem endgültig zu bestätigen, dass dieses letztgenannte Topmodell, welches iPhone 8, iPhone Pro oder iPhone X heißen könnte, zum einen ein fast randloses Display aufweisen, und zum anderen Technik zur Gesichtserkennung mitbringen wird.

Die Angaben die Troughton-Smith über den Kurznachrichtendienst Twitter machte, basieren auf Informationen, an die er sowie einige andere Entwickler durch die Firmware von Apples gegen Ende des Jahres erscheinenden Smart-Speaker HomePod gelangten. Apple hatte die Firmware zum vergangenen Wochenende hin - eventuell versehentlich - zum Download bereitgestellt. Neben Details zu den LED-Lichtern des HomePods konnte dadurch auch in Erfahrung gebracht werden, dass der Lautsprecher eine sehr ähnliche Code-Basis wie sie iPhones mitbringen nutzt. Darüber hinaus sind Code-Zeilen enthalten, die ganz offensichtlich zur kommenden iPhone-Generation, und im Speziellen zum kommenden High-End-Smartphone von Apple, gehören.

Am interessantesten erscheint ein ganz spezielles Bild, welches im Code der HomePod-Firmware aufgespürt wurde (siehe unten). Das Bild zeigt eindeutig die Skizze eines iPhones, welches mit dem seit Monaten wild diskutierten Edge-to-Edge-Display aufwartet. Dieses scheint tatsächlich rundherum nur einen äußerst schmalen Rahmen aufzuweisen. Zudem ist zu erkennen, dass Apple am oberen Display-Rand einen schmalen Streifen ausspart, um dort Sensoren und Lautsprecher zu positionieren.

Die zweite wichtige Erkenntnis, die sich aus der Firmware gewinnen lässt, sind einerseits Code-Zeilen, die den Ausdruck „BKFaceDetect“ enthalten, und andererseits direkte Referenzen auf eine Infrarot-Kamera. Die Abkürzung „BK“ dürfte gemäß Apples typischer Namenskonventionen für Entwicklerwerkzeuge nichts anderes als „Biometric Kit“ bedeuten. Die Infrarot-Kamera sollte passend dazu zur Gesichtserkennung des Nutzers selbst im Dunklen eingesetzt werden können. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte früher in diesem Monat über Apples Verwendung einer entsprechenden Technologie in kommenden iPhones berichtet. Es ist allerdings weiterhin nicht bekannt, ob alle diesjährigen iPhones Gesichtserkennung erlauben werden, oder nur das Flaggschiff.

Wenn Apple in diesem Herbst mindestens ein neues iPhone-Modell vorstellt, das ein randloses Display und 3D-Scanning-Technologie mitbringt, wird da kalifornische Unternehmen nicht der erste Smartphone-Hersteller sein, der derartige Funktionen in seine Geräte integriert. Android-Smartphones wie das Samsung Galaxy S8 oder auch das kommende Essential Phone weisen vergleichbare Merkmale auf. Allerdings könnte es Apple in mittlerweile gewohnter Tradition einmal mehr gelingen, grundsätzliche bekannte Technologien besser als je zuvor in einem Produkt zu verarbeiten. Wie das finale Urteil der Nutzer ausfallen wird, bleibt erst einmal abzuwarten.

Eine zentrale Frage hinsichtlich des Industriedesigns und der Ausstattung des diesjährigen High-End-iPhones können aber leider auch die jüngsten Enthüllungen nicht beantworten: Was hat sich Apple angesichts des Edge-to-Edge-Touchscreens für den Fingerabdrucksensor Touch ID, der bei bisherigen iPhones in der Home-Taste intergriert war, einfallen lassen? Kann dieser Sensor dank der neuen Gesichtserkennungstechnologie komplett gestrichen werden? Sitzt Touch ID nun direkt unterhalb des Displays? Hat der Konzern den Sensor gar auf die Rückseite verbannt oder aber vielleicht doch in der Power-Taste integriert?

Quelle: Steve Troughton-Smith (Twitter) #1, #2

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