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iPhone 8: Apple tüftelt noch an den Feinheiten (Bild 1 von 1)Bildquelle: notebookinfo.de
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iPhone 2017: Alles deutet darauf hin, dass Apple die iPhone-Reihe in diesem Jahr um drei Modelle erweitern wird, nur eines davon mit speziellen Features und neuem Design.

Passend zum Erscheinen erster Tests von Samsungs Galaxy S8 Reihe hat die Wirtschaftsagentur Bloomberg seine neuesten Erkenntnisse zu Apples später in diesem Jahr erwarteten iPhone-Generation veröffentlicht. Wie es in dem Bericht unter Berufung auf Insider-Kreise heißt, darf offenbar tatsächlich mit gleich drei neuen iPhone-Modellen im Herbst 2017 gerechnet werden, von denen aber nur eines mit komplett neuem Industriedesign aufwarten soll. Ebenfalls bestätigt werden frühere Spekulationen zum letztgenannten Flaggschiff über ein nahezu randloses OLED-Display, eine brandneue Kamera-Technologie sowie mögliche Produktionsengpässe, die zu einem verspäteten Marktstart und/oder zu erheblichen Lieferschwierigkeiten führen könnten.

Wie Apple seine drei neuen iPhone-Modelle für 2017 nennen wird, kann derzeit weder Bloomberg, noch irgendeine andere Publikation mit Sicherheit sagen. Eventuell hat sich das kalifornische Unternehmen selbst diesbezüglich noch nicht endgültig festgelegt. Die bislang aber am häufigsten von der Gerüchteküche verwendeten Bezeichnungen sind iPhone 7s und iPhone 7s Plus für die beiden direkten Nachfolgemodelle der aktuellen Apple-Smartphones iPhone 7 und iPhone 7 Plus sowie iPhone 8 für das Top-Produkt der kommenden Line-up.

Die jüngste Berichterstattung über die nächste iPhone-Generation fokussiert sich wie schon frühere Meldungen zu dem Thema verständlicherweise auf das ganz neu designte iPhone 8. Im Zuge des zehnjährigen Jubiläums der Vorstellung des ersten iPhones in diesem Jahr will Apple scheinbar so viele Neuerungen wie nur möglich in dieses kommende High-End-Modell integrieren. Unklar war laut Bloomberg dabei allerdings bis zuletzt, auf exakt welches Chassis-Design Apple für das finale Produkt setzen wird. Analog zu früheren iPhone-Entwicklungen testeten die Kalifornier nämlich mehrere Prototypen, die alle etwas unterschiedliche Eigenschaften aufweisen würden. Somit ist fraglich, ob Apple wie Samsung ein zu den beiden Seiten hin gewölbtes OLED-Display nutzen wird, oder sich stattdessen für ein flaches Panel entscheidet, bei dem sich nur das Abdeckglas seitlich zum Rahmen hin krümmt.

Der jüngste Prototyp des iPhone 8 soll laut Bloombergs Quellen jedenfalls einen flachen OLED-Bildschirm, an den Seiten leicht gewölbtes Frontglas und einen Rahmen aus Edelstahl besitzen. Wie sich in diesem Fall die Rückansicht des Smartphones darstellt, ist jedoch das nächste Rätsel. Apple experimentiert beziehungsweise experimentierte scheinbar sowohl mit einer Glas- als auch Metall-Rückseite.

Weitere Fragen tun sich hinsichtlich der Platzierung des Fingerabdrucksensors Touch ID sowie der neu entwickelten Kamera-Technologie des iPhone 8 auf. Den vorliegenden Angaben nach hat oder hatte Apple wohl einige Schwierigkeiten damit, Touch ID direkt im Display zu implementieren, also so wie zuvor mehrfach berichtet worden war. Einem anderen Bericht nach scheiterte zuletzt Samsung exakt an demselben Problem und musste bei der Galaxy S8 Reihe daher den Fingerabdruckscanner noch kurzfristig auf die Geräterückseite verlagern. Was die alternative Ausweichposition von Touch ID beim iPhone 8 wäre, sofern die Integration im Touchscreen nicht gelingen sollte, lässt sich im Moment nicht sagen. Aufgrund der Display-Größe und des daraus resultierenden Wegfalls der Home-Taste erscheint die Frontseite dafür dann jedoch ausgeschlossen.

Andere interessante Details, die ebenfalls aus dem Artikel hervorgehen, beziehen sich auf die Kameras des iPhone 8. Das neue Apple-Flaggschiff könnte sowohl auf der Rück- als auch Frontseite jeweils zwei Kamera-Sensoren bieten, wobei diese Sensoren bei der rückseitigen Hauptkamera nicht wie beim iPhone 7 Plus horizontal, sondern vertikal angeordnet sein sollen. Hinsichtlich der Sensoren auf der Front wird damit gerechnet, dass diese nicht mehr einfach nur als Selfie-Cam dienen, sondern vielmehr Gesichtserkennung und wahrscheinlich auch bestimmte Augmented Reality Features ermöglichen werden.

Was das iPhone 7s und iPhone 7s Plus betrifft, so lässt sich nach wie vor nur berichten, dass beide im Grunde aussehen sollen wie iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Dies schließt mit ein, dass sie mit einem 4,7 Zoll respektive 5,5 Zoll großen LC-Display aufwarten werden. Wie das iPhone 8 sollen allerdings auch die beiden weniger spektakulären Modelle mit einem neu entwickelten, schnelleren und effizienteren 10nm-Prozessor der Apple A-Serie aufwarten und mit iOS 11 ausgeliefert werden. Die offizielle Vorstellung der nächsten großen iOS-Version wird bereits im Juni zu Apples WWDC (World Wide Developers Conference) erwartet.

Der größte Wermutstropfen an der sich aktuell entfaltenden Saga rund um das iPhone 8 und seinen nicht ganz so interessanten Schwestermodellen ist aber vielleicht der folgende: Aufgrund des neuen Designs und vor allem des Wechsels auf OLED-Panels erscheint es nun auch für die Informanten von Bloomberg sehr wahrscheinlich, dass Apple nicht in der Lage sein wird, das neueste iPhone wie gewohnt Ende September des Jahres auf den Markt zu bringen. Dem Artikel nach könnte sich der Verkaufsstart daher gut und gerne um ein oder zwei Monate nach hinten verschieben, was zuletzt auch schon andere Experten prognostizierten. Wie akkurat diese Einschätzungen sind, lässt sich derzeit aber leider nicht bewerten.

Quelle: Bloomberg

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