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iPhone 7 & 7 Plus: Apple erklärt den Grad der Wasserfestigkeit näher (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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iPhone 7 und 7 Plus: Apple hat seine diesjährigen Flaggschiff-Smartphones erstmals offiziell gegen Staub und Wasser geschützt.

Ein Support-Dokument von Apple gibt Käufern des iPhone 7 oder iPhone 7 Plus nun ein klareres Verständnis davon, was das Unternehmen mit der neu hinzugekommenen und auch offiziell beworbenen Wasserfestigkeit der Smartphones meint. Grundsätzlich gilt: Wasserspritzer oder schlicht und einfach sehr kurze Wassereinwirkung stellen kein Problem dar, von allem darüber hinaus wird allerdings dringend abgeraten.

Die neue iPhone 7 Reihe von Apple hat eine IP67-Zertifizierung erhalten, was bis zu einem gewissen Grad Schutz vor Wasser und Staub bedeutet. In jedem Fall ist klar, dass die Kalifornier keine Garantie auf echte Wasserschäden gewähren. Wer also mit seinem neuen iPhone unter die Dusche steigt oder ins Schwimmbecken springt, der braucht bei einem dadurch verursachten Defekt auf keine kostenfreie Reparatur vom Hersteller hoffen. Höchste Vorsicht ist Apples Angaben nach auch bei Sportarten wie Jetski-Fahren, Surfen, Wasserski oder vergleichbarem geboten, da die Geräte unter anderem auch starker Wasserdruck beschädigen kann. Eindringlich gewarnt wird außerdem vor dem Besuch einer Sauna oder eines Dampfbades mit einem der Smartphones sowie vor deren Verwendung außerhalb regulärer Temperaturbereiche oder in extrem feuchtem Klima.

Eigentlich dem gesunden Menschenverstand nach selbstverständlich, aber offenbar doch erwähnenswert, ist gemäß Apple, dass das Entfernen von Schrauben die Wasserresistenz der neuen iPhones vermindern kann. Des Weiteren sollten die Geräte nicht in Kontakt mit säurehaltigen Früchten beziehungsweise Fruchtsaft, Spülmittel, Seife, Cremes oder Sonnenschutzmittel gebracht werden.

Besonders wichtig - wenn auch ebenfalls vollkommen unüberraschend - ist schließlich noch der Hinweis Apples, dass iPhone 7 und iPhone 7 Plus nach Kontakt mit Wasser zunächst nicht geladen werden dürfen. Der Hersteller rät dazu, mindestens fünf Stunden abzuwarten bis alles vollkommen abgetrocknet ist.

Um den Trocknungsprozess der Smartphones zu beschleunigen - zumindest äußerlich - sollten Nutzer ein fusselfreies Tuch verwenden. Der Lightning-Anschluss kann mit Hilfe kühler, trockener Luft (etwa durch einen Ventilator) schneller von Feuchtigkeit befreit werden.

Ungeachtet all der Hinweise und Erklärungen von offizieller Seite haben sich natürlich bereits verschiedene Youtuber daran gemacht, die Wasserfestigkeit des iPhones 7 und 7 Plus auf die Probe zu stellen. Darunter ist beispielsweise auch dieses Video zu finden, was die ganze Sache sicherlich auf die Spitze treibt. Insgesamt betrachtet zeigten sich die Geräte aber sogar deutlich widerstandsfähiger als von Apple angegeben. Nichtsdestotrotz sollten Nutzer sich stets bewusst machen für welche Schadensarten Apples Garantieversprechen greift und für welche nicht.

Quelle: Apple

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