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  3. Intel: Umsatzrückgang im ersten Quartal 2013

Der kränkelnde PC- und Notebookmarkt macht auch Chiphersteller Intel zu schaffen. Das operative Ergebnis im PC Geschäft sank um fast ein Drittel von 3,5 Milliarden auf 2,5 Millarden US-Dollar gegenüber dem ersten Quartal 2012. Dadurch muss Intel schon im zweiten Quartal in Folge einen Gewinnrückgang verbuchen. Insgesamt fiel der Umsatz in diesem Quartal erneut um 2,5 Prozent auf 12,58 Milliarden US-Dollar. Intel Chef Paul Otellini sieht trotzdem positiv in die Zukunft und setzt vor allem auf die fortschrittliche 14 Nanometer Chipfertigung und den lange verschlafenen Einstieg in den Markt für Smartphone- sowie Tabletprozessoren.

Die Verkäufe von traditionellen PCs und Notebooks sind laut Marktforschungsunternehmen noch nie so stark eingebrochen, wie im letzten Quartal. Weil Konsumenten mittlerweile lieber zu Tablet PCs und Smartphones greifen, musste die Branche ein Rekordminus der verkauften Stückzahlen von 14 Prozent hinnehmen. Nach wie vor boomt der Markt für Tablets und Smartphones, bisher dominiert der britische Chiphersteller ARM in diesem Bereich. Die Vorstellung des touchoptimierten Microsoft Windows 8 Betriebssystems im Oktober 2012 konnte nicht den erhofften Aufschwung bringen. Intel will mit seinen Prozessoren jedoch zunehmend auch im Smartphone und Tabletmarkt konkurrieren um die sinkenden PC Verkäufe abzufangen. Auch für das laufende Quartal sieht Intel einen Umsatzrückgang, ab Juni geht dann jedoch die neue Chipgeneration "Haswell" in den Verkauf und soll für bessere Zahlen sorgen.

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