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  3. Intel: Umsatzprognose für 4. Quartal nach unten korrigiert

Der weltgrößte Chiphersteller Intel musste am Montag seine Umsatzprognose für das laufende Quartal herunter schrauben. Die Produktionsprobleme und der damit verbundene Mangel an Festplatten, hervorgerufen durch die Flut in Thailand, betrifft die gesamte PC-Branche. So korrigiert der Hersteller die Umsatzerwartung von 14,7 auf 13,8 Milliarden US-Dollar und ließ den Aktienkurs an der Technologiebörse Nasdaq im frühen Handel um rund 4 Prozent einbrechen. Der Konzern warnte, dass auch die Gewinnmarge leiden dürfte.

Da durch den Engpass bei Festplatten von den PC-Herstellern auch weniger Prozessoren geordert werden, sind auch Intels Werke betroffen. Weltweit steckt in vier von fünf Computern Intel Prozessoren. Zudem beeinträchtigt das Wachstum im mobilen Segment durch den Erfolg von Tablets, Notebooks und Smartphones Verkäufe im PC-Sektor. Dort werden immer häufiger Prozessoren vom Konkurrenten ARM verbaut, da es Intel bisher nicht gelungen ist einen konkurrenzfähigen Chip für mobile Geräte zu entwickeln. Nach Ansicht des Chip-Herstellers wird es noch bis Ende des ersten Quartales 2012 zu Engpässen bei den Festplatten kommen.

Durch Millioneninvestitionen im Bereich der neuen Ultrabooks will Intel seine Prozessoren Verkäufe vorantreiben. Der von Intel gegründete Fond von 300 Millionen US-Dollar soll in den nächsten drei bis vier Jahren in Unternehmen investiert werden, die sich mit der Weiterentwicklung von Ultrabook-Hardware beschäftigen.

Quelle: FTD

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