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  3. Intel Sandy-Bridge: Chipsätze der Serie 6 sind fehlerhaft

Intel-Prozessoren der 2. Generation sind kaum auf dem Markt, da muss Intel einen Fehler im Chipsatz eingestehen. Betroffen sind Computer und Notebooks, die einen Core-i-Prozessor der Serie 2000 verwenden.

Ein Fehler im Chipsatz der Serie 6 führt zu Problemen mit dem SATA-Controller, der die angeschlossenen Laufwerke steuert und verwaltet. Laut Intel kann es im milden Fall zu einem schleichenden Leistungsabfall kommen. Es sind aber auch Störungen und somit Schäden an sämtlichen angeschlossenen Laufwerken möglich.

SATA-III-Ports sind von dem Fehler nicht betroffen. Laut Intel können die Probleme ausschließlich bei SATA-II-Anschlüssen auftreten.

Offenbar ist es nicht möglich, das Problem mittels eines Softwareupdates in den Griff zu bekommen. Somit scheinen Rückrufaktionen nicht ausgeschlossen zu sein. Intel hat solche aber bislang nicht angekündigt.

Insgesamt beziffert Intel den Schaden auf eine Milliarde US-Dollar. Davon entfallen 300 Millionen auf ausfallenden Umsatz und 700 Millionen auf Austausch und Reparatur bereits im Markt befindlicher Systeme.

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