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Intel: Neue Hardware-basierte Lösungen gegen Cyberangriffe (Bild 1 von 1)Bildquelle: Intel
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Core-Prozessoren: Intel führt für seine aktuellsten CPU-Generationen neue Sicherheitslösungen ein, die Nutzer effizienter und besser vor künftigen Bedrohungen schützen sollen.

Intel hat daran gearbeitet, Anti-Viren-Software die Nutzung seiner integrierten Prozessor-Grafikeinheit zur Erkennung von Malware und vergleichbarer Bedrohungen zu ermöglichen. Diese Änderung soll positive Auswirkungen auf Leistung und Akkulaufzeit einiger PC-Systeme haben. Gemäß Intels eigenen internen Tests könne die CPU-Auslastung während des Viren-Scan-Prozesses durch Zuhilfenahme einer Intel iGPU von rund 20 auf bis zu 2 Prozent reduziert werden.

Aktuelle Anti-Viren-Software nutzt allein CPU-Leistung, um Angriffe auf Arbeitsspeicherbereiche eines Systems zu erkennen, was zu einem Performance- während des Scan-Prozesses führt, der je nach Gesamtleistung des Systems mehr oder weniger deutlich vom Nutzer wahrgenommen werden kann. Intels Bestreben ist es daher, einige Aspekte der Scan-Aktivität von den CPU-Kernen auf die integrierte GPU seiner Prozessoren zu verlagern. Dies soll sowohl dem Leistungsabfall als auch einem erhöhten Energieverbrauch entgegenwirken. Unterstützen werden diese neue „Threat Detection Technology“ von Intel alle Core-Prozessoren der 6., der 7. und der 8. Generation.

Intel hat mit Microsoft bereits einen wichtigen Partner gewonnen, der die neue Technologie zur Abwehr von Bedrohungen in die Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) einpflegen wird. Bereits im Laufe dieses Monat sollen unter anderem Windows 10 Nutzer ein entsprechendes Update erhalten. Darüber hinaus arbeitet Intel jedoch auch mit anderen Herstellern von Anti-Viren-Software zusammen, um auch in deren Lösungen den Einsatz der neuen Technologie zu ermöglichen.

Eine weitere Neuerung für den Bereich IT-Sicherheit, die Intel heute vorgestellt hat, nennt der Konzern "https://www.intel.com/content/www/us/en/security/hardware/hardware-security-essentials-solution-brief.html?_ga=2.160472125.103502550.1523957323-1168005147.1522753073". Hierbei handelt es sich ebenfalls um neue Hardware-basierte Lösungen, die Software besser vor Bedrohungen schützen. Anders als die Patches, die gegen die Sicherheitslücke Spectre in den vergangenen Monaten ausgerollt wurden, sollen diese Maßnahmen keine oder nur minimale Auswirkungen auf die Prozessor- beziehungsweise System-Performance haben.

Quelle: Intel