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  3. Intel: Iris und Iris Pro Grafikeinheiten der 4. Core Generation Haswell enthüllt

"Wir wollen unseren Kunden mehr Auswahl bei den Ultrabooks ermöglichen", erklärt Intels Marketingabteilung. Einerseits werden möglichst dünne Formfaktoren erlaubt mit den stromsparenden Intel Core i Prozessoren bei einer Verlustleistung von 15 Watt, andererseits soll es Ultrabooks mit 28 Watt Verlustleistung für CPU mit integrierter Grafik geben, welche dann auf eine separate Grafikeinheit verzichten können. "Wir unternehmen einen weiteren, riesigen Schritt bei der Grafikleistung", kündigt Intel an. Während die integrierte Intel HD Graphics 4000 der Core i Prozessoren der dritten Generation (Ivy Bridge) sich auf dem Einstiegslevel einsortierten, könne Haswell einen "neuen Level des Gamings" bieten. Konkret wird die Grafik im ULV-Bereich bei sinkender Verlustleistung von 17 auf 15 Watt um 50 Prozent schneller und nennt sich dann Intel HD Graphics 5000. Die etwas größeren Ultrabooks im 14 oder 15 Zoll Formfaktor, welche eine Verlustleistung von 28 Watt schultern können, bedienen sich der Intel Iris Graphics 5100, welche mehr als doppelt so schnell arbeitet als die aktuelle Intel HD Graphics 4000 in den Ivy Bridge Ultrabooks. Die höchste Ausbaustufe der Grafikeinheit (GT3e) nennt sich fortan Intel Iris Pro Graphics 5200 und trägt den Grafikspeicher, von dem auch die CPU-Kerne profitieren, direkt mit auf der Platine. Dieser "on-package" Speicher nennt sich Embedded DRAM worauf das Kürzel "e" in GT3e hinweist.

DirectX 11.1, Quick Sync 2.0 und 4K für sämtliche Grafikchips

Neben der stärkeren Performance kündigt Intel die Unterstützung für die DirectX11.1, OpenGL 4.0 sowie OpenCL 1.2 Schnittstellen an, womit die Multimedia Fähigkeiten der Chips ausgebaut werden. Intels Konvertierungstechnologie unterstützt nun auch die Beschleunigung von Motion JPEG Dekodierung und MPEG Enkodierung, speziell mit hochauflösenden Kameras aufgenomme Videos profitieren davon. Bis zu drei Displays können in einer "Collage" angesprochen werden und sich die Darstellung teilen. Es werden Auflösungen von bis zu 4k x 2K Pixel unterstützt, über den DisplayPort 1.2 konnte die Bandbreite dafür verdoppelt werden.

Fazit: Künftig mehr Spielepower in Ultrabooks
Intels neue Chipgeneration Haswell zielt überwiegend auf den mobilen Bereich. Freuen können sich die 11 bis 13-Zoll Ultrabooks auf 50 Prozent mehr Grafikpower, größere Ultrabooks bekommen die Performance einer Nvidia Geforce GT 640M LE, welche auch derzeit schon in 14-Zollern Platz findet, bei bedeutend geringerem Verbrauch und damit auch geringerer Abwärme. Damit dürften endlich auch Gelegenheitsspieler mit den integrierten Grafikeinheiten zufriedengestellt werden. Zum Launch von Haswell in einem Monat auf der Computex Messe werden wir die Angaben mit eigenen Tests in "Arbeitsumgebung" überprüfen. Bislang hat Intel vorwiegend synthetische Benchmarks präsentiert, in tatsächlicher Anwendung könnte die Leistung noch einmal anders ausfallen.

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