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  3. Intel-Event: Erste Eindrücke vom Acer Aspire S5 Ultrabook

Beschreibung
Auf den ersten Blick verwirrt uns das Acer Aspire S5, nirgends am schlanken Chassis in „Onyx Black“ Farbgebung sind Anschlüsse auszumachen. Die kabelgebundenen Schnittstellen verstecken sich am

hinteren Ende des 1,2 Kilogramm leichten Gehäuses und müssen mit der Magic Flip getauften Technologie erst elektronisch ausgefahren werden. Betätigt man den entsprechenden Schalter oben rechts neben der Chiclet-Tastatur, drückt ein kleiner Motor zwei USB 3.0 Anschlüsse, einen vollwertigen HDMI- und einen Thunderbolt-Port aus dem 15 Millimeter dünnen Gehäuse und hebt den hinteren Teil an. Damit lässt sich bei stationären Arbeiten nicht nur entsprechende Peripherie verbinden, die leichte Schrägstellung erhöht auch die Ergonomie des Acer Aspire S5.

Ist die Leiste eingefahren, so macht das Gehäuse mit abgerundeten Ecken, einem Materialmix aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung und mit gebürsteten Oberflächen einen sehr eleganten Eindruck. Wir fühlen uns an die erste Generation von Samsungs Serie 9 Notebooks erinnert. Dank der Verwendung von Metall zeigt sich das Chassis sehr resistent gegenüber unseren argwöhnisch beobachteten Verwindungsversuchen. Unter dem Display und in dessen Rahmen offenbarten etwas lockere Teile allerdings die nicht finale Verarbeitungsqualität. Bei der Verfügbarkeit der Modelle Anfang Juli erwarten wir jedoch robuste Aspire S5 Ultrabooks. Die Servo-Motoren des Magic Flip Panels sollen bis zu 10 Kg Druck aushalten und wurden mit 15.000 Zyklen getestet. Das ergibt eine Lebensdauer von 8 Jahren bei fünf Aus- und Einfahrvorgängen am Tag. Nur kurz konnten wir auf dem Vorseriengerät dessen Eingabegeräte testen, die Chiclet-Tastatur bietet schon jetzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Wirklich angenehm ist der Neigungswinkel bei ausgefahrenem Magic Flip. Per Multitouchpad navigierten wir zielsicher durch das Windows 7 Home Premium Betriebssystem.

Zu den im Magic Flip erwähnten USB 3.0 (2x), HDMI und Thunderbolt- Anschlüssen gesellen sich WLAN 802.11 a/g/n und Bluetooth 4.0 + HS als drahtlose Schnittstellen. Zur Ausstattung gehört weiterhin ein 2-in-1 Kartenleser und eine 1,3 Megapixel Webkamera welche mit integriertem Mikrofon auch Videotelefonate ermöglicht. Die einzige Audiobuchse ist ein Kombianschluss für externe Kopfhörer und Mikrofone. Die integrierten Acer 3D Sonic Stereolautsprecher mit Dolby Home Theater v4 Zertifikat lieferten einen guten ersten Eindruck, obgleich unsere Tests von der hohen Umgebungslautstärke beeinträchtigt wurden.

Auf dem Prüfstand
Das Vorführmodell des Acer Aspire S5 trug mit dem Intel Core i5-3317U den kleinsten stromsparenden Core i5 Prozessor der Intel Ivy Bridge Generation. Mit 1,7 GHz Basis-, bis zu 2,6 GHz Turbotakt und in Begleitung von 4 GB DDR3 RAM sollte die Leistung für die gängigsten Anforderungen im mobilen Alltag ausreichen. Uns wurde zwar eine kurze Sequenz aus Diablo 3 auf der integrierten Intel HD Graphics 4000 vorgeführt, jedoch dürften sich nur Gelegenheitsspieler mit der Grafikleistung in 3D-Anwendungen zufrieden zeigen.

Büroanwendungen, Emails, Surfen und auch Multimedia-Programme werden nicht nur durch den Intel Core Prozessor sondern auch von der verbauten SSD beschleunigt. Dank des schnellen Flash-Speichers soll das Acer Aspire S5 Ultrabook sofort aus dem Schlafzustand aufwachen und auch die Bootzeit extrem verkürzen. Bis zu 256 GB Kapazität werden angeboten. In den spärlich beleuchteten Innenräumen bot das spiegelnde 13,3 Zoll Display mit der HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel genügend Helligkeit. Acer beziffert die durchschnittliche Leuchtdichte auf 200 Candela pro Quadratmeter. Ob sich das Glare-Type Display damit im Freien gegenüber der Umgebungshelligkeit durchsetzen kann, klären wir in unserem kommenden, ausführlichen Testbericht. Die Laufzeit des 4-Zellen-Akkus wird von Acer mit bis zu 7 Stunden beziffert, wir werden natürlich auch den Verbrauch der Magic Flip Motoren austesten.

Fazit
Das Magic Flip Panel macht das Acer Aspire S5 zu einem spannenden Produkt. Die Integration von Thunderbolt sorgt zudem dafür, dass die Anschlussleiste nicht nur Spielerei bleibt. Die Verarbeitung des Aluminium-Magnesium Chassis machte einen guten Eindruck, vor allem die gebürsteten Oberflächen bieten eine tolle Haptik. Das spiegelnde Display könnte sich mit der durchschnittlichen Helligkeit von 200 Candela pro Quadratmeter als Schwachstelle erweisen und Mobilität des ansonsten sehr handlichen Geräts wieder einschränken.

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