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Intel Coffee Lake: Weitere Fertigungsanlage für bessere Verfügbarkeit (Bild 1 von 1)Bildquelle: Intel
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Coffee Lake: Intel bietet seit Anfang Oktober vier Desktop-CPU-Modelle der 8. Core Generation an, die alle mit sechs Kernen aufwarten und hohe Leistung versprechen, jedoch noch immer schwer zu kaufen sind.

Intel hat die Desktop-CPUs seiner 8. Core Generation, Codename „Coffee Lake“, zwar nach Plan Anfang Oktober offiziell vorgestellt und mit den ersten Hexa-Core-Chips für das Mainstream-Marktsegment auch überzeugende Leistungswerte vorgelegt, ein Problem plagt die Markteinführung allerdings erheblich: Schlechte Verfügbarkeit und daraus resultierend hohe Preise der CPUs im Handel. Dem tritt Intel nun entschieden mit Anpassungen in der Produktion entgegen.

Wie Intel in einem vorliegenden Dokument erläutert, wurde im chinesischen Chengdu eine zusätzliche Fertigungsstraße speziell für die Coffee Lake Prozessoren eröffnet. Diese Maßnahme wird hoffentlich zügig dazu beitragen, dass sich die Verfügbarkeitssituation der neuen Desktop-CPUs weltweit verbessert. Auch in Deutschland ist es aktuell kaum möglich, einen von Intels Sechskernern ohne längere Wartezeit zu bekommen.

Laut Angaben von Golem.de betreibt Intel nun insgesamt drei solcher Produktionsanlagen für Coffee Lake. In diesen Fabriken werden die Chips offenbar für den Einsatz in PCs assembliert und auf Funktion getestet.

Sofern für Intel in den kommenden Wochen produktionstechnisch alles reibungslos verläuft, könnte sich die Liefersituation der Coffee Lake CPUs noch rechtzeitig für die allerletzten Weihnachtseinkäufe dieses Jahres entspannen. In jedem Fall aber sollten Preise und Verfügbarkeit ab Anfang 2018 deutlich attraktiver sein.

Intel hat bislang vier Desktop-CPU-Modelle der Coffee Lake Reihe vorgestellt, deren Flaggschiff der Core i7-8700K darstellt und die allesamt ein Mainboard mit Z370 Chipsatz benötigen. Gut möglich, dass der US-Chipriese im Laufe des ersten Halbjahres 2018 zusammen mit angekündigten neuen Chipsätzen auch leistungsstarke Notebook-Prozessoren mit sechs Kernen auf dem Markt einführen wird.

Quelle: Intel (PDF), Golem.de

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