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iMac Pro: Apples aktuell leistungsfähigster & teuerster Mac ist da (Bild 1 von 4)Bildquelle: Apple
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Brachiale Leistung im All-in-One-Format: Apple stattet den iMac Pro mit High-End-Hardware aus dem Workstation-Segment aus und zielt damit speziell auf kreative Profis und Entwickler ab.

Apple hat wie zuvor versprochen die Markt­einführung seines neuen Super-Computers iMac Pro noch im Dezember 2017 angekündigt. Der All-in-One-Mac kann ab sofort direkt bei Apple geordert werden und soll dann Anfang Januar 2018 an Kunden ausgeliefert werden. Zu beachten sind allerdings im Zusammenhang mit dem iMac Pro mehrere Faktoren: Der Rechner zielt ganz unmissverständlich auf das High-End-Marktsegment für Profis ab, was dazu führt, dass die günstigste Konfiguration hierzulande mit 5500 Euro zu Buche schlägt. Außerdem ist der Computer nicht vom Nutzer aufzurüsten oder zu warten.

Über Apples Online store lässt sich der iMac Pro in mehreren Ausstattungsvarianten oder mit verschiedenen Upgrades be­stellen, wobei der Gerätepreis so im Nu vierstellig werden kann. Das Basismodell für die erwähnten 5500 Euro wartet mit 27 Zoll großem 5k-Display, einen Intel Xeon W Octa-Core-Prozessor, 32 Gigabyte ECC-RAM, einer 1 Terabyte PCIe SSD und einer AMD Radeon Pro Vega 56 Grafikkarte mit 8 Gigabyte HBM-VRAM auf.

Jede Konfiguration des iMac Pro kommt - zumindest auf den ersten Blick - mit dem bekannten Chassis-Design der aktuellen iMac-Modelle daher, wobei aber das Innere kräftig überarbeitet wurde, um ausreichend Kühlung für die leistungsfähigeren Komponenten zu gewährleisten, und auch das Aluminium präsentiert sich in dem neuen Farbton Space Grau, den Apple unter anderem auch für aktuelle MacBook Pro Modelle anbietet. Passend zu dieser Farbgebung sind die beiliegenden Eingabegeräte (Magic Keyboard und Magic Mouse oder Magic Trackpad) sowie Kabel in Schwarz und nicht in Weiß gehalten.

Als Upgrade-Optionen für denn iMac Pro listet Apple unter anderem Intel Xeon W Prozessoren mit 10, 14 oder gar 18 Kernen, eine AMD Radeon Pro Vega 64 Grafikkarte mit 16 Gigabyte HBM-VRAM, bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine PCIe SSD mit bis zu 4 Terabyte Speicherkapazität. Wer den iMac Pro mit tatsächlich bester Ausstattung und der maximalen Speichermenge bestellt, muss dafür 15550 Euro aus­geben.

Einer gesonderte Erwähnung unter den Bestandteilen des iMac Pro verdient schließlich noch der integrierte Apple T2-Chip, der wie die Ax-Serie-Chipsätze für iPhones und Co. oder auch der T1-Chip der MacBook Pro Modelle mit Touch Bar auf der ARM-Architektur basiert und unabhängig von der Intel-CPU für verschiedene Steuer- und Sicherheitsfunktionen zuständig ist. Auf Wunsch lassen sich Features des Chips jedoch unter macOS deaktivieren.

Apple weist Profis im Zuge der Marktein­führung des iMac Pro auch noch einmal darauf hin, dass weiterhin an einem Mac Pro gearbeitet wird, der modular auf­gebaut und upgrade-fähig sein soll. Dieser Desktop-Mac wird allerdings frühestens
in der zweiten Jahreshälfte 2018 erscheinen, dann aber voraussichtlich zusammen mit einem neuen hochwertigen externen Apple-Display.

Quelle: Apple

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