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IFA 2017: Razer Blade Pro mit GeForce GTX 1060 vorgestellt (Bild 1 von 4)Bildquelle: Razer
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Günstiger, aber nicht billig: Razer reduziert bei seiner neu angekündigten Ausstattungsvariante des Blade Pro unter anderem die 3D-Grafikleistung, um den Preis des Premium-Notebooks auf rund 2400 Euro zu drücken.

Der US-Hersteller Razer, insbesondere für Gaming-Peripherie und schicke Notebooks bekannt, hat in der IFA 2017 Woche eine neue Modellvariante seines 17,3 Zoll High-End-Laptops Razer Blade Pro angekündigt, die hierzulande ab 2400 Euro zu bekommen sein wird. Wichtigste Ausstattungsänderungen im Vergleich zur bestehenden Top-Konfiguration sind eine im Vergleich zur GeFoce GTX 1080 weniger leistungsfähige Grafikeinheit vom Typ Nvidia GeForce GTX 1060 sowie ein Full-HD- anstelle eines 4K-Displays.

Mit der neuen Konfiguration des Blade Pro will Razer alle PC-Spieler und Kreativschaffenden ansprechen, die einen optisch ansprechenden und vor allem leistungsfähigen Desktop-Ersatz suchen, jedoch nicht deutlich über 3000 Euro für das erhältliche Topmodell ausgeben können oder wollen. Auch das leicht überarbeitete Notebookmodell besitzt ein Gehäuse, das aus einem Stück Aluminium CNC-gefräst wird, eine geringe Bauhöhe von 22,5 Millimetern aufweist und 424 Millimeter breit sowie 281 Millimeter tief ist. Das Gesamtgewicht des Geräts beträgt 3,07 Kilogramm.

Gravierende Abstriche müssen Käufer des günstigeren Razer Blade Pro nicht befürchten. Das 17,3 Zoll IPS-Display löst zwar „nur“ mit 1920 x 1080 Pixel auf, ist aber entspiegelt und bietet eine hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz. Für ordentlich Dampf unter der Haube und sogar das Erfüllen der Mindestanforderungen vieler Virtual Reality Erfahrungen sorgen die Kombination aus erwähnter Nvidia GeForce GTX 1060 GPU (mit 6 Gigabyte GDDR5-RAM) und Intel Core i7-7700HQ Prozessor (Quad-Core Kaby Lake, 2,8 Gigahertz Basistakt / bis zu 3,8 Gigahertz Turbo). Außerdem verfügt das Notebook über 16 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher (maximal werden 32 Gigabyte unterstützt), eine 256 Gigabyte PCIe-SSD und eine 2 Terabyte fassende Festplatte (aufrüstbar auf bis zu 2 Terabyte PCIe-SSD plus 4 Terabyte HDD).

Zu den weiteren Ausstattungshighlights der Blade Pro Reihe ganz allgemein zählen eine Tastatur mit Anti-Ghosting-Technologie und ein Multi-Touch Präzisions-Touchpad, deren Beleuchtung und weitere Einstellungen sich via Razer Chroma je nach persönlichen Präferenzen anpassen lassen, ein Killer Wireless-AC 1535 Modul, welches WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.1 unterstützt, und eine Killer E2500 Gigabit Ethernet Karte. Ein 70 Wattstunden Akku, Stereolautsprecher, ein Trusted Platform Module (TPM 2.0), eine 2 Megapixel Webcam sowie drei USB 3.0 Anschlüsse, eine Thunderbolt 3 Schnittstelle mit USB Typ-C Port und ein SDXC-Kartenleser runden das Gesamtpaket ab. Als Betriebssystem kommt bei den Gaming-Notebooks Microsoft Windows 10 zum Einsatz.

Razer will eigenen Angaben nach in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Kanada und den USA während des dritten Quartals 2017- sprich schon bald - damit beginnen, die Modellvariante des Blade Pro mit GeForce GTX 1060 über die eigene Webseite zu vertreiben. In den USA liegt der Herstellerpreis für die Basiskonfiguration bei 2300 US-Dollar, auf dem europäischen Festland hingegen bei 2400 Euro. Ab dem vierten Quartal soll die neue Version dann weltweit zu bekommen sein.

Quelle: Razer

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