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  3. IFA 2014: Panasonic Toughpad 5 kombiniert Smartphone und Tablet für den Outdoor-Einsatz

Das Panasonic Toughpad gibt es wahlweise mit Windows 8.1 oder Android 4.2.2Bildquelle: Panasonic
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Windows Embedded 8.1: Das Toughpad gibt es aber auch als Android-Version mit einem etwas schwächeren Prozessor.

Das Toughpad kombiniert mit seinem 5-Zoll Display Smartphone und Tablet für den Einsatz unter extremeren Bedingungen. Wahlweise gibt es das Toughpad mit Android 4.2.2 als FZ-X1 oder mit Windows Embedded 8.1 als FZ-E1. In ersterem steckt ein Qualcomm Snapdragon 600 mit 1,7 GHz und vier Kernen und im Windows-Modell ein Snapdragon 800 mit 2,3 GHz und ebenfalls vier Kernen. Mit jeweils 2 GB RAM und 32 GB Flashspeicher, sowie der Erweiterungsoption via MicroSD-Karte um 64 GB ist man in jedem Fall gut gerüstet. Auch die restliche Hardware-Ausstattung ist auf höchstem Niveau angesiedelt. Bluetooth 4.0, NFC, ein hochpräzises GPS-Modul, WLAN 802.11 a/b/g/n und ac-Support und LTE im Mobilfunknetz sind Teil der Toughpads von Panasonic.

Selbst eine 8 Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz, sowie eine 1,3 MP Frontkamera gehören dazu. Soweit kennt man all dies bereits auch von anderen modernen Tablets auf dem Markt. Die Bezeichnung Toughpad kommt allerdings nicht von ungefähr, denn der Schutz und einige andere Teil der Toughpads heben sich teils deutlich von den handelsüblichen Varianten ab.

So hat das Display mit HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel eine spezielle Antireflektionsbeschichtung spendiert bekommen, damit dieses auch im Außeneinsatz bei Sonnenschein noch gut ablesbar bleibt. Einen Regensensor findet man ebenfalls und das Tablet bleibt selbst bei Starkregen noch bedienbar und natürlich auch geschützt. Hier gibt es den etwas höheren Standard IP68 anstelle von IP67 zu finden bzw. die passende Zertifizierung. Dadurch sind die Toughpads bis zu 1,5m tief gegen Eindringen von Wasser geschützt, für maximal 30 Minuten. Der Full Ruggedized-Schutz sorgt dafür das die Toughpads auch Stürze aus 3 Meter höhe auf Beton überleben sollen. Die Toughpads können auch mit Handschuhen bedient werden, was natürlich besonders für den Einsatz im Transport- und Logistikbereich nicht zu unterschätzen ist. Aber die Toughpads sind auch für Einsätze im Sicherheits- und Verteidigungsbereich gedacht oder aber etwa für Versorgungsbetriebe.

Der Akku lässt sich im Hot-Swap-Verfahren im laufenden Betrieb austauschen und kann im Schnelllademodus in ca. 1 Stunde um 50% aufgeladen werden. Der 6.200 mAh Akku soll rund 23 Stunden Gesprächszeit und 14 Stunden bei aktiver Datenverbindung ausreichen. Auch bei den Temperaturen ist das Toughpad nicht so eingeschränkt wie herkömmliche Modelle. Denn in Umgebungen von -20 bis +60 Grad Celsius kann das Toughpad problemlos verwendet werden. Optional gibt es auch einen integrierten 1D/2D-Barcodescanner. Für eine klare Kommunikation bei Gesprächen sollen drei Mikrofone mit Störgeräuschunterdrückung sorgen, aber nicht nur Mikrofone sind in diesem Bereich von Bedeutung. Denn auch die Lautsprecher können Stimmen mit maximal 100 db ausgeben. Für Unternehmen gibt es auch spezielle Sicherheitszertifizierungen und Technik im Toughpad ( FIPS140-2 Level 1, Integrierte ARM TrustZone Technik). Die Maße des Toughpad von Panasonic liegen bei 165 x 87,4 x 30,9 mm und bei einem Gewicht von 426 Gramm. Seitens Panasonic gibt es 3 Jahre Garantie auf die Toughpads.

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