1. Startseite
  2. News
  3. IFA 2014: Hands-On zur LG G Watch R und dem restlichen Portfolio von LG

Die kommende LG G Watch R stand im Fokus bei der Vorstellung von LG.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
Fotogalerie (5)
Rundes Erlebnis: LG hat die eigene G Watch R als runde Smartwatch in den Fokus seiner Vorstellung gestellt.

LG G Watch R - Die runde Smartwatch
Wir hatten heute gleich die mehrfach die Gelegenheit uns die kommende LG G Watch R näher anzusehen. Zu Beginn stand die Präsentation von LG zur IFA auf dem Programm, mit dabei waren natürlich neben den Smartphones und Tablets, sowie Wearables auch neue Fernseher, Hausautomatisierungssoftware und Haushaltsgeräte. Im Fokus steht für uns allerdings klar der Mobile-Bereich von LG.

Das Highlight war für die meisten Anwesenden ganz klar die runde Smartwatch. Anfangs war die Ausstellungsfläche noch von einem dunklen Tuch bedeckt und erst nach Ende der Präsentation konnte man erstmals Hand an die LG G Watch R legen und erste Fotos aufnehmen. Diese Gelegenheit haben wir natürlich ergriffen, vorweg sei allerdings noch eine Einschränkung angemerkt. Denn die runde Uhr lief im Demo-Modus, was seitens Google vorgeschrieben war.

Davon abgesehen konnten wir aber einen guten ersten Eindruck zur LG G Watch R bekommen. Dies lag auch am anschließenden Einzeltermin mit LG, wo wir die Uhr noch einmal ohne am Kabel zu hängen in die Finger bekommen konnten.

Die Uhr wirkt dabei durchaus edel und fässt sich gut an. Das liegt auch daran, dass Edelstahl das vorherrschende Material bei der G Watch R ist und man es nicht wie so häufig mit Kunststoff zu tun bekommt. Auch das standardmäßige Armband aus Kalbsleder hinterließ einen wertigen Eindruck. Die Smartwatch wird übrigens nur in Schwarz in den Handel kommen und auch immer das entsprechend dunkle Lederarmband aufweisen. Auf Wunsch kann dieses allerdings gegen handelsübliche 22mm Armbänder vom Kunden nachträglich ausgetauscht werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen finden sich auch elegante analoge Watchfaces vorinstalliert auf der LG G Watch R wieder. Insgesamt werden zum Start acht verschiedene Designs zur Verfügung stehen und möglichst alle Bereiche von sportlich bis elegant abdecken.

Der Akku ist mit 410mAh nur geringfügig größer als bei der G Watch. Im Idle-Modus soll allerdings die Stromaufnahme des Plastik-OLED-Displays deutlich reduziert ausfallen. Man kann aber auch bei der LG G Watch R bei normaler Nutzungsgewohnheit davon ausgehen, dass man wohl spätestens nach 1,5 Tagen die Uhr erneut aufladen wird. Dazu ist auch weiterhin eine spezielle Ladeschale notwendig.

Das Display ist im Gegensatz zur Motorola Moto 360 übrigens durchgehend, es gibt also keinen schwarzen Rand an der Unterseite des Bildschirms. Neu für eine LG Smartwatch ist der Home Button der, dieser befindet sich in Knopfform an der rechten Gehäuseseite. Damit wird das Design einer klassischen Uhr noch weiter verstärkt.

Die LG G Watch R hat uns in den ersten Minuten in denen wir sie in der Hand hatten durchaus sehr gut gefallen. Die Smartwatch wirkt hochwertig, elegant, aber gleichzeitig nicht zu verspielt oder klobig wie so manch anderes Modell auf dem Markt. Entgegen der damaligen Pressemitteilung ist allerdings weder der Preis noch das Datum für Deutschland final. Sicher ist nur das die Smartwatch noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.

Wer sich für die genauen technischen Daten der LG G Watch R interessiert, dem sei noch unsere ursprüngliche News zur Ankündigung ans Herz gelegt.

LG Kids On / LG G Fino / LG G Bello und LG G3 s / LG G3 Stylus
Im Einzelgespräch wurde uns auch die Smartwatch für die Kleinen in der Familie vorgestellt. Die LG Kids On ist dabei allerdings keine klassische Smartwatch. Mit der Kids On kann der Sohn oder die Tochter zwei zuvor festgelegte Rufnummern anrufen, also in der Regel die des Vaters oder der Mutter. Andersrum können selbstverständlich auch die Eltern die Kinder anrufen. Hier gibt es allerdings eine Beschränkung auf 10 verschiedene Nummern, die maximal Zugriff auf die Anruffunktion erhalten können. Entsprechend findet auch eine SIM-Karte in der LG Kids On seinen Platz, dies ist auch wichtig für die Tracking-Funktion abseits des GPS-Moduls. Somit ist es den Eltern jederzeit möglich festzustellen wo sich die Kinder aktuell aufhalten, auf Wunsch können auch zu festgelegten Zeitpunkten die Standortdaten übertragen und auf einer Karte angezeigt werden. Etwa wenn die Kinder zu Hause sein sollten oder in der Schule, womit es möglich ist sicherzustellen, dass die Kleinen auch sicher angekommen sind. Die LG Kids On wird mit Android Smartphones kompatibel und nicht auf LG Smartphones beschränkt sein. Der Akku soll voraussichtlich 4-5 Tage halten.

Vom LG G Fino und LG G Bello, den neuen Einsteiger-Smartphones standen noch keine fertigen Testgeräte bereit. Diese lösen im Grunde die bisherige L-Serie ab, führen aber auch bei den Low-Budget-Modellen die bekannten Software-Features des LG G3 ein und besitzen jeweils den Rear Key zur einfacheren Bedienung des Smartphones.

Das LG G3 Beat läuft in Deutschland unter dem Namen LG G3 s. Der Name Beat war für das Team aus Deutschland nur wenig sinnvoll, da es keinen echten Bezug dazu gibt. Schließlich ist das LG G3 s kein besonderes Musik- oder Walkman-Handy geworden. Wir werden das abgespeckte LG G3 in den kommenden Wochen ausführlich für euch testen und dann berichten, ob sich die Investition von 349 Euro (UVP) lohnt.

Schlussendlich gab es auch Neuigkeiten zum zuletzt enthüllten LG G3 Stylus. Es gilt aktuell als sehr unwahrscheinlich, dass LG das G3 Stylus in Deutschland auf den Markt bringen wird. Sollte sich daran doch noch etwas ändern, erfahrt ihr bei uns natürlich auch die Besonderheiten zu dem Zwischenmodell zwischen G3 und G3 s.

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.