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  3. IFA 2014: Hands-On zum Samsung Portfolio inklusive Galaxy Note 4 und Gear S

Eines der Messehighlights: Das Samsung Galaxy Note 4.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
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Highlight im Portfolio: Wir haben uns unter anderem das Galaxy Note 4 nähr angesehen.

Samsung Gear S - Smartwatch mit Tizen OS
Mit der Gear S präsentierte Samsung erneut eine Smartwatch die auf Tizen als Betriebssystem anstelle von Android Wear setzt. Dabei sollte man die Verwendung von Tizen nicht als generelle Abkehr von Googles speziellen Wearable OS betrachten. Mit Tizen hat Samsung allerdings bereits viel Erfahrung auf intelligenten Uhren und Armbändern sammeln können. Auch das Angebot an Apps für die entsprechenden Endgeräte ist beständig am Wachsen.

Das etwas ungewöhnliche Design tut sein übriges zur Entscheidung hin zu Tizen anstelle von Android Wear. Das auffälligste Merkmal ist mit Sicherheit auch das wichtigste. So kommt bei der Samsung Gear S ein leicht gewölbtes Super AMOLED-Display zum Einsatz. Mit 2-Zoll ist der Bildschirm ebenfalls etwas größer geraten als bei den Konkurrenz-Produkten. Die Gear S ist dadurch allerdings auch etwas breiter und klobiger und geht ganz klar nicht als klassische Armbanduhr durch, sondern eher als Armband mit Bildschirm.

Wie üblich lassen sich die Armbänder auch bei der Gear S durch den Käufer nachträglich austauschen. Alternativ stehen so auch etwas dünnere Bänder zur Auswahl, wenn man etwa den klobigen Eindruck etwas verringern möchte. Am Bildschirm und der Wertigkeit konnten wir beim ersten Eindruck erst einmal nichts aussetzen. Allerdings konnten wir das Display noch nicht in Hinsicht auf die Lesbarkeit unter Außenbedingungen, etwa bei Sonnenschein beobachten. Bei den bisherigen Wearables ist dies oftmals ein Schwachpunkt, da die Leuchtkraft nicht ausreicht.

Die technischen Daten der Smartwatch können in unserer News zur Gear S im Detail nachgelesen werden. Ein interessantes Detail ist uns allerdings noch aufgefallen, was unter Umständen beim ersten Blick etwas untergeht. So zeigen die vorgefertigten Watchfaces auch diverse Details aktiv an. Etwa die Anzahl der zurückgelegten Schritte oder die Benachrichtigungen. Dies gilt insbesondere für die klassischen Analogen Anzeigen der Uhr, was ein nettes Detail darstellt. Eine Revolution stellt die Gear S sicherlich nicht dar, das größere Display ist allerdings für die Anzeige von längeren Texten ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Samsung Galaxy Note 4 und Note Edge - Phablet mit S-Pen Stylus
Das Samsung Note 4 ist eine gelungene Weiterentwicklung des Note 3 geworden, soweit wir dies im Rahmen unserer ersten Minuten feststellen konnten. Das Super AMOLED-Display sorgt mit der QHD-Auflösung für satte Farben und klare Darstellung von Texten. Die Verarbeitung ist ebenfalls auf höchstem Niveau, die leicht gummierte Rückseite sorgt jederzeit für einen sicheren Halt und sieht auch noch schick aus. Dem Galaxy Alpha ist hingegen der Rahmen entsprungen, denn auch beim Galaxy Note 4 ist dieser aus Metall gefertigt.

Die Bedienung geht flott von der Hand und der S-Pen Stylus wurde nochmals verbessert. Mit der inzwischen doppelten Genauigkeit bei der Erkennung lassen sich präzise Notizen und Zeichnungen auf dem Phablet anfertigen. Aber auch neue Software-Features bringt das Note 4 mit sich. So kann der Stift nun auch als Mausersatz herhalten, um etwa mehrere Bilder bequem per Rechteck auszuwählen. Es ist also nicht mehr nötig mühsam diverse Bilder einzeln nacheinander anzuklicken.

Für einige Anwendergruppen besitzt das Note 4 ein weiteres gelungenes Feature. Nämlich den Audiorekorder und mehrere Mikrofone. Die App erkennt automatisch aus welcher Richtung eine Stimme kommt, etwa bei einem Meeting oder einem Interview in einer etwas lauteren Umgebung ist dies sehr hilfreich. Auch die Rauschunterdrückung tut hier besonders gut. Beim späteren Abspielen der Aufnahme lassen sich sogar bestimmte Stimmen per Klick/Touch ausblenden. Das alles hat während unserer Probeaufnahme vor Ort bestens funktioniert und ist etwa für Anwender im Journalismus-Bereich, aber auch für Nutzer mit vielen regelmäßigen Meetings ein echter Pluspunkt.

Das Galaxy Note 4 wird im Oktober in Deutschland auf den Markt kommen, einen endgültigen Preis gibt es hingegen noch nicht. Die technischen Daten des Note 4 und Note Edge können jederzeit in unserer Newsmeldung zur Vorstellung der beiden Modelle eingesehen werden.

Durchaus Schade fanden wir, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher ist, ob das Galaxy Note Edge überhaupt seinen Weg nach Deutschland finden wird. So ist zumindest die aktuelle Aussage bezüglich des besonderen Smartphones mit dem leicht gebogenen Displayrand an einer Gehäuseseite. Dementsprechend konnte man uns auch noch keinen ungefähren Preisrahmen nennen.

Samsung Galaxy Tab Active - Das robuste Tablet mit Eignung für den Outdoor-Einsatz
In unserem Hands-On widmen wir uns zum Ende hin dem Galaxy Tab Active in der 8-Zoll Version. Auch wenn das Outdoor-Modell bei unserem Besuch der erste Gast auf dem Tisch war. Das Tablet ist für den Einsatz in raueren Umgebungen gedacht und kann problemlos Stürzen dank der Schutzhülle standhalten. Das wurde uns auch mal eben vorgeführt, in dem man das Galaxy Tab Active einfach mal auf den Boden geworfen hat und das mit der Seite voran. Eine Fallhöhe von 1,20m stellt keinerlei Problem dar und auch Temperaturen von -20 bis -60 Grad machen dem Tablet nichts aus. Einen Schutz gegen Staub- und Wasser gibt es hier natürlich ebenso.

Das Cover lässt sich auf Wunsch aber auch abnehmen, ebenso wie die Rückseite des Tablets selbst, um so etwa den Akku auszutauschen. Der Ladeanschluss selbst ist auch direkt für den Einsatz im Industriebereich ausgelegt worden. Das Samsung Galaxy Tab Active kann so also auch im Lagerbereich bestens verwendet werden. Passend dazu hat die rückseitige 3,2 Megapixel-Kamera auch einen Barcode-Scanner integriert. Trotz der Tatsache, dass das Galaxy Tab Active für den Outdoor-Einsatz gemacht ist, fällt das Design wirklich sehenswert aus. Die Oberfläche ist etwa in Metallic-Optik gehalten und vermittelt einen sehr wertigen Eindruck. Auf den Markt kommen soll das Tablet noch im Oktober, für ungefähr 500 bis 500 Euro. Der 16 GB große Flashspeicher wird sich dabei auch via MicroSD-Karte erweitern lassen. Ein Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz Takt soll für die nötige Leistung sorgen.

Galaxy Alpha und die Gear VR-Brille
Zum Galaxy Alpha und der Gear VR-Brille können wir hingegen noch nicht viel sagen. Das Galaxy Alpha wirkt auf den ersten Blick sehr gut verarbeitet und profitiert deutlich von seinem Rahmen aus Metall. Wir werden das Edel-Smartphone in den kommenden Wochen allerdings noch ausführlich in unserer Redaktion testen können. Die neue VR-Brille war leider bei unserem Termin nicht Einsatzbereit. So können wir lediglich ein paar Details mit aus unserem Gespräch wiedergeben. Die VR-Brille kann vorerst nur mit dem Galaxy Note 4 betrieben werden, dazu wird das Smartphone in die Brille eingesetzt. Die Brille bezieht den nötigen Strom dabei ebenfalls vom Smartphone, wodurch keine Kabel notwendig sind und die Gear VR-Brille angenehm leicht ausfällt. An der Brille selbst ist rechts ein Touchpad für die Navigation angebracht, auch Tasten für die Lautstärke und die Linseneinstellungen sind vorhanden. Die Gear VR-Brille bringt auch spezielle Bewegungssensoren mit, diese sollen dafür sorgen, dass Menschen mit Motion Sickness weniger anfällig sind. Die VR-Brille soll noch im November diesen Jahres in Deutschland erscheinen, einen Preis konnte man uns allerdings noch nicht nennen,

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