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  3. IFA 2014: Hands-On zum Moto X, Moto G und der Moto 360 Smartwatch

Hands-On zum neuen Motorola Moto X.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
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Neue Modelle, alter Name: Motorola behält die Bezeichnung Moto X und Moto G bei der zweiten Generation bei.

Das neue Motorola Moto X
Motorola geht mit seiner zweiten Generation des Moto X und Moto G einen etwas ungewöhnlichen Weg. Denn beide Smartphones hören weiterhin auf die bisherige Bezeichnung. Auf der IFA 2014 in Berlin hat Motorola die Neuauflagen der beiden beliebten Smartphones erstmals präsentiert. Wir haben nicht nur der Präsentation gelauscht, sondern haben uns die Smartphones und die Smartwatch anschließend auch vorführen lassen. Neben Bildern gibt es auch ein paar erste Eindrücke frisch von der Messe.

Wer sich das neue Motorola Moto X kaufen möchte, der wird erneut den Moto Maker zur individuellen Gestaltung des Gehäuses nutzen können. Man hat also erneut die Wahl zwischen schlichten Varianten wie Schwarz oder Weiß oder man wählt Bambus, womit jede Rückseite wirklich individuell ausfallen wird. Beim Design gibt es viele Ähnlichkeiten, allerdings fällt der schmale Rand um das Display herum und der neue Metallrahmen positiv auf.

Durch diese kleinen Verbesserungen wirkt das Moto X noch hochwertiger und entspricht eher den Premium-Ansprüchen mancher Kunden. Durch die noch immer enge Kooperation mit Google ist auch die Sprachsteuerung erneut im Fokus. Dabei ist es nun sogar möglich komplett ohne Einsatz der Hände Nachichten via Facebook oder auch WhatsApp zu versenden. Die Einsatzprofile wussten ebenfalls zu gefallen. So kann das Moto X dazu lernen und etwa erkennen, wenn das Handy im Auto benutzt wird, anhand der Geräusche und GPS-Bewegung. Dadurch wird das entsprechende Profil aktiviert, was dazu führt, dass etwa Anrufer direkt per Sprache gemeldet werden, gleiches gilt etwa auch für das Vorlesen von eingehenden Nachrichten.

Wer sich nach einem langen Tag aufs Bett legt und das Smartphone zur Seite legt, der kann etwa via Sprachbefehl einfach das Moto X in den Schlafmodus versetzen, inklusive Stummschaltung. Morgens geht das ganze natürlich in umgekehrter Reihenfolge ebenso einfach und ohne die Nutzung von den eigenen Händen. Gesten sind ebenfalls wieder fester Bestandteil des Moto X, etwa eine Wischbewegung um ein eingehendes Gespräch im Meeting direkt stumm zu schalten.

Bei unserem ersten kleinen Hands-On hat uns das Moto X in jedem Fall gut gefallen, wobei besonderes Augenmerk auf die Software und einfache, sowie bequeme Bedienung gelegt wurde. Bei der Hardware und der Verarbeitung hat man ebenfalls Pluspunkte bei der zweiten Generation gesammelt. Das neue Moto X dürfte also wohl an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen können.

Das neue Motorola Moto G

Wer das neue Moto G betrachtet, dem fallen unweigerlich die auffälligen Lautsprecher auf der Front auf. Kein Wunder, bietet das neue Moto G doch satten Stereo-Sound mit Hilfe von jeweils einem Lautsprecher oberhalb- und unterhalb des Displays. Der Klang konnte sich bei der kurzen Vorführung durchaus hören lassen, besonders für ein einfaches Einsteiger-Modell.

Auf die totale Individualität des Moto Maker beim Moto X muss zwar beim Moto G verzichtet werden, aber dennoch gibt es verschiedene Designs und Farben zur Auswahl. Dazu kann man als Käufer einfach neue Motorola Shells erwerben. Für einige dürfte ein weiterer Fakt ebenfalls von Interesse sein, denn das neue Moto G bietet nun zwei Steckplätze für SIM-Karten. Freunde von Fotos können sich über eine verbesserte Kamera auf der Front- und Rückseite freuen, die auch per Fingertipp direkt Fotos aufnehmen kann. Auch der Flashspeicher lässt sich via MicroSD-Karte nun erweitern, allerdings gab es diese Option auch schon beim Moto G LTE, dort findet man obendrein auch den LTE-Funkstandard. Dieser fehlt auch beim neuen Moto G, man kann also davon ausgehen, dass auch hier eine LTE-Variante folgen wird.

Die genauen technischen Daten des neuen Moto G und Moto X können in einer unserer älteren Meldungen im Detail in Erfahrung gebracht werden.

Die Motorola Moto 360 Smartwatch

Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Eindrücke von der Moto 360 mit euch teilen. Viele warten bereits sehnsüchtig auf die erste richtige runde Smartwatch mit Android Wear. Seit den ersten Bildern lechzten viele nach der intelligenten Uhr von Motorola.

Bei der Verarbeitung fällt direkt auf, dass man es nicht unbedingt mit einem besseren Spielzeug aus Kunststoff zu tun hat. Beim Gehäuse setzt Motorola nämlich auf Edelstahl. Das Armband ist aus Leder gefertigt, in den USA arbeitet man allerdings auch bereits an einer Variante aus Edelstahl. Das Display der Uhr selbst ist durch Corning Gorilla Glass gegen kleine Kratzer geschützt, beim Edelstahlkörper des Uhrengehäuses ist dieser Schutz allerdings nicht gegeben. Ein Wasserschutz bis zu einer Tiefe von 1 Meter für 30 Minuten existiert aber auch hier.

Beim betrachten der Rückseite der Moto 360 fiel uns direkt auf, dass hier keine Ladekontakte wie bei den LG Uhren zu sehen sind. Das liegt daran, dass die Moto 360 über Induktion in einer spezielle Ladeschale neuen Saft spendiert bekommt. Auch hier hat man bei Motorola auf ein ansprechendes Design geachtet. So kann man die Uhr direkt auf den Nachttisch in die Station stellen und bekommt eine entsprechende Animation präsentiert. Dabei wird nicht nur der aktuelle Ladestand optisch sehenswert in Szene gesetzt, sondern auch die Uhrzeit in digitalen blauen Ziffern angezeigt. Somit dient die Smartwatch nachts etwa auch direkt als Uhr am Bett.

Der 320mAh Akku reicht allerdings ähnlich wie bei anderen Modellen nur für rund einen Tag Laufzeit aus. Die Moto 360 muss also auch jeden Abend aufgeladen werden.

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